Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

„Das ist als Aufhetzung zu verstehen“

Die Sprachwissenschafterin Ruth Wodak untersucht in ihren Studien die Entwicklung der Sprache als Symptom und Symbol für gesellschaftliche Entwicklungen. NU hat mit ihr wenige Tage nach dem Attentat von Norwegen gesprochen.

„Ja, wir fühlen uns hier zu Hause“

Eine neue Generation bucharischer Juden übernimmt das Ruder in ihrer sehr eng verbundenen Gemeinde. NU hat ihre Protagonisten getroffen und porträtiert.

Das Schicksal der Geretteten

Der Schriftsteller Felix Mitterer erzählt über die Schwierigkeiten, das Auftragswerk „Du bleibst bei mir“ im Volkstheater umzusetzen und seine Gefühle für Österreich, jetzt, wo er in Irland lebt.

„Das ganze Geheimnis war, sich tot zu stellen.“

Georges Jorisch, der mit seinem Vater während des Zweiten Weltkriegs in Brüssel untertauchen musste, spricht über sein Leben.

„Das hier ist meine Mitzwa“

Adam Szyc betreibt das einzige koschere Geschäft in Warschau. Zu Besuch bei einem Mann, der mit viel Humor seine gerade einmal 40 Stammkunden versorgt.

Die Freiheit ist stärker als die Angst

Juli 2011. Ein Einzelgänger tötet auf der norwegischen Insel Utøya in einem beispiellosen Akt der Gewalt über neunzig junge Menschen. Im Internet deponiert er ein Pamphlet, das aus Textmodulen unterschiedlicher Herkunft zusammengesetzt ist.

Vom Stetl in die Traumfabrik

Sie schufen den Mythos Hollywood: Aus ärmlichen Verhältnissen kommend, kämpfte eine Gruppe armer, osteuropäischer Juden um die Erfüllung des Amerikanischen Traums im wahren Leben wie auf der Leinwand.

„Verlorene Menschen“: Jüdische Blinde unter dem NS-Regime

Sie wurden doppelt zu Opfern, weil sie dem Terror der Nazis ausgeliefert waren. Nur wenige schafften die Flucht, denn niemand wollte sie aufnehmen. So blieben sie zurück, allein und ohne Zufluchtsort. Gisela Kaufmann war eine von ihnen.

Alles, nur kein glattes Popsternchen

Die britische Musikerin mit jüdischen Wurzeln Amy Winehouse hinterlässt ein zwar kleines, aber sehr persönliches OEuvre.

Mehr Schein als Sein

Das Jewish Museum of Australia in Melbourne bietet hübsch aufbereitete Grundsatzinformationen über das Judentum, aber nicht viel mehr.

… aber doch nicht so!

Was dachten Wehrmachtssoldaten über den Holocaust? Die Protokolle abgehörter deutscher Kriegsgefangener legen es offen und liefern Erkenntnisse, die auch heute gültig sind.

„Das Herz stumpft ab“

Vanessa F. Fogels Debütroman „Sag es mir“ erzählt die Geschichte des Großvaters der Autorin, der den Holocaust überlebte.

Das Dilemma

Charles Lewinskys neues Buch erzählt auf wunderbare Weise die wahre Geschichte des Schauspielers Kurt Gerron.

Kurzlaute und Gesten:

Die mittelhochdeutsche Onomatopoesie oder Naturlaute und Schallworte im Jiddischen als außersprachliches akustisches Phänomen und Gestik im Sinne von kommunikativen Bewegungen insbesondere der Arme, Hände und des Kopfes als lautsprachersetzende wie auch lautsprachbegleitende bzw. lautsprachunterstützende nonverbale Kommunikation.

Eine Demo der anderen Art

Kürzlich gab es Demonstrationen in London, Madrid, Athen, von den Ereignissen des „arabischen Frühlings“ ganz zu schweigen. Auch in Tel Aviv waren im August dreihunderttausend Menschen auf der Straße.

Bestandsaufnahme Kultusgemeinde

Demnächst endet in der IKG die Präsidentschaft Muzicant. Warum tritt er nicht mehr an? Wie geht’s weiter? Der Versuch einer Bestandsaufnahme nach zahlreichen Gesprächen in den letzten Monaten.

Lasst uns ins T-Shirt-Geschäft einsteigen

Der Zwiekommentar von Peter Menasse und Erwin Javor

Seltsame Allianzen

Mit dem Antiislamismus haben viele Rechtsaußen-Parteien auch ihren Antisemitismus abgelegt. Israel gilt ihnen als Bollwerk gegen die islamische Welt. Manch bürgerlicher Denker sympathisiert mit diesen Ideen – aber auch Extremisten und Terroristen.