Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

Chabad Lubavitch

Die innerjüdische Missionsbewegung Chabad Lubavitch boomt weltweit. Ein Blick auf die Entwicklungsgeschichte und den charismatischen Rebbe Mendel Menachem Schneerson, eingebettet in persönliche Erinnerungen.

Wir müssen Verantwortung übernehmen

Die Stadt Wien hat in jüngster Zeit viele Aktionen unterstützt, die auf das Schicksal der Opfer des Nationalsozialismus hinweisen. NU hat dazu den Wiener SPÖ-Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny interviewt und mit ihm über seine persönliche Sicht der Vergangenheit, den Austrofaschismus, seine Beobachtungen in der Leopoldstadt ...

Die Topografie des Grauens

Ein ungewöhnlich eindringliches Buch geht dem Schicksal ungarischer Juden nach, die in Niederösterreich von den Nazis zur Sklavenarbeit gezwungen wurden. Die Fotografin und Projektleiterin Maria Theresia Litschauer dokumentierte dabei zahlreiche Einzelschicksale. In Wort und Bild.

Dorotheum

Das Dorotheum definierte sich bis in die 1990er Jahre als Opfer des Nationalsozialismus. Diese Mythologisierung diente auch der Abwehr von Restitutions-ansprüchen. Das ist eines der ernüchternden Ergebnisse im nun vorliegenden Historikerbericht “Zwischen Staat und Wirtschaft. Das Dorotheum im Nationalsozialismus”.

Das Schmerzensgeld ist sehr hoch, sodass man ruhig ein bisschen was aushalten kann

“Die Masse, die Feuer legt, hält sich für unwiderstehlich. Alles wird zu ihr stoßen, während es um sich greift. Alles Feindliche wird von ihm vernichtet werden.” Es war angeblich die ehe-malige Rapid-Heimstätte “Pfarrwiese”, die den in unmittelbarer Umgebung wohnenden Elias Canetti zu seinem Klassiker ...

Wiens vergessener jüdischer Friedhof

“Betreten des Friedhofes aus sicherheitstechnischen Gründen verboten!” ist auf einem Schild zu lesen. Hinter einer zerbröckelnden Ziegelmauer im Wiener Stadtviertel Währing verbirgt sich ein historisches Juwel. Im Mozartjahr pilgern noch mehr Touristen als sonst zum Mozartgrab im berühmten St. Marxer Friedhof; dieser gilt als ...

Wahlrecht für Reiche und Arme

Unter dem Prager Rabbiner Loew wurde 1578 die Wahl der Rabbiner in Böhmen und Mähren reformiert. Eingeführt wurde damit ein allgemeines Männerwahlrecht.

Schickse mit Chuzpe

Juden bevorzugt, lautet das Motto von Kristina Grish. Die 30-jährige New Yorker Journalistin aus katholischer Familie ist auf den Geschmack gekommen. Nach zwölf jüdischen Liebhabern hat sie sich berufen gefühlt, einen Ratgeber für nichtjüdische Mädchen zu schreiben, die sich in einen Juden verliebt haben ...

Der zivilisatorische Dammbruch

Gedanken zur aktuellen Debatte um Tests als Voraussetzung für Einbürgerungen

Über das Notwendige und das Überflüssige

Adolf Loos, der große Wiener Spracharchitekt, schrieb einmal in einem seiner Essays, Aufgabe eines Architekten sei es, unter anderem seine Mitmenschen von der Notwendigkeit des scheinbar Überflüssigen zu überzeugen.

“Eine Art Eichmann” bleibt in Wien verewigt

In Wien Leopoldstadt wird die Ichmanngasse in Simon-Wiesenthal-Gasse umbenannt, die Arnezhoferstraße bleibt jedoch nach dem katholischen Kommissar zur Vertreibung der Juden benannt. Eine Änderung lehnte die Bezirksvertretung ab. Die Auseinandersetzung mit der antisemitischen Tradition wäre jedoch gerade in diesem Bezirk wichtig.

Das jüdische Sakrileg

Ein neuer Thriller beginnt zumindest wie der Bestseller Dan Browns. Eine chassidische Verschwörung, die auch vor Mord nicht zurückschreckt.

Differenzieren und Integrieren

Der Zwiekommentar von Peter Menasse und Erwin Javor

IKG Immobilienholding

Die Zeitung „Gemeinde“ ergriff unlängst die, wie sie meinte, überaus günstige Gelegenheit eines angeblich runden Amtsjubiläums Muzicants –er wurde vor acht Jahren und zwei Monaten zum ersten Mal gewählt und vor drei Jahren und sechs Monaten wieder gewählt – für ein langes und ausführliches ...

Ichmanngasse – Sackgasse

Gerhard Bronner muss prophetische Gaben besitzen. Schon vor Jahr-zehnten hat er in seinem Programm „Die unruhige Kugel“ folgende Szene beschrieben: Anlässlich der feierlichen Eröffnung des St. Gotthardtunnels wird unter anderem auch ein israelischer Ingenieur gefragt, wie in Israel der Bau eines Tunnels geplant wird. ...

Wir leben in einer anderen Nachbarschaft

Dan Ashbel, israelischer Botschafter in Wien, rät Europa zu einer konsequenteren Politik gegenüber der Hamas, solange sie das Existenzrecht Israels nicht anerkennt. Auch warnt er davor, die fanatische Position des iranischen Präsidenten Ahmadi-Nejad zu unterschätzen. Sein Urteil über das Österreich von heute fällt grundsätzlich ...