Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

Keine Auktion in Sicht

Es wird erwartet, dass die Kommission für Provenienzforschung bis Jahresende ihren Schlussbericht vorlegt. Im Nationalfonds bereitet man sich daher vor, ehemals “arisierte” Objekte aus Bundesbesitz, für die kein Anspruchsberechtigter mehr gefunden werden konnte, zu versteigern. Doch es könnte noch Jahre dauern, bis es so ...

Wissen schenken

Mit “Bildungspatenschaften” möchte die Flüchtlingshelferin Ute Bock ihren Asylwerbern die Chance auf Weiterbildung geben.

Der Wolf im Staberlpelz

NU-Kolumnist Erwin Javor hat im letzten NU des Jahres 2004 in seinen “Alltagsgeschichten” über die Geldzuwendungen des Herausgebers der Kronen Zeitung, Hans Dichand, an Chabad geschrieben.

Keiner glaubt an echten Frieden

Der israelische Historiker, Journalist und Schriftsteller Tom Segev sieht eine Chance auf Frieden im Nahen Osten überhaupt nur, wenn auf beiden Seiten eine Generation ohne Terror leben kann.

Als Wahlbeobachterin in Palästina

Anfang Dezember 2004 wurde Ulrike Weissenbacher von der EU-Kommission gefragt, ob sie bereit wäre, als Wahlbeobachterin nach Palästina zu reisen. Die Steirerin, die in Brüssel als Beraterin arbeitet, zögerte nicht lange, das Risiko und die Arbeit auf sich zu nehmen. Für NU berichtet sie ...

Ein sehr schmerzhafter Prozess

Warum der SPÖ die Beseitigung ihrer “braunen Flecken” so weh tut – und warum sich die ÖVP bis heute weigert, die ihren aufzuarbeiten.

Der Murer-Prozess

Wie der “Henker von Theresienstadt” und spätere ÖVP-Bezirksobmann Franz Murer zwar des mehrfachen Judenmordes angeklagt, schließlich aber freigesprochen wurde. Eine unendliche Geschichte an Unglaublichkeiten.

Zwischen allen Stühlen

Eva Menasse, Redakteurin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Autorin bei NU, hat mit “Vienna” ein beeindruckendes Romandebüt hingelegt. Werner Hanak hat mit ihr ein Interview über jüdische und andere Identitäten geführt.

Wenn die gesunde Mischung fehlt

Immer weniger Eltern aus eingesessenen Wiener jüdischen Familien schicken ihre Kinder in eine jüdische Schule. Begründung hinter vorgehaltener Hand: das sinkende Sprachniveau. Lernt man an jüdischen Schulen schlecht Deutsch? NU hat versucht, hier Antworten zu finden.

Welcher Zauber hat Deutschland wieder Hoffnung gegeben? Hitler

Prinz Harry in Nazi-Uniform erinnert die Briten an dunkle Seiten ihrer Vergangenheit.

Airport Praterstern

Die Republik Österreich baut derzeit am Praterstern einen Flughafen, an dem sie dann jene durch das NS-Regime Vertriebenen empfangen kann, die sie im Rahmen der Feierlichkeiten zum Gedenkjahr 1945 – 2005 nach Wien einlädt. Das erscheint Ihnen merkwürdig? Sie haben Recht. Hinter “airport.praterstern” verbirgt ...

Der Friede wird kein Rosengarten

Amos Oz blickt optimistisch in die Zukunft. Der Friede wird kommen, schneller und unblutiger als viele denken. In seinem neuen Roman “Eine Geschichte von Liebe und Finsternis” erzählt Amos Oz die Geschichte seiner Familie, die aus Osteuropa nach Palästina emigrierte, in Israel eine neue ...

Meine Religion ist die Kunst – Bronislav Tutelman

Czernowitz ist die Heimat das 1950 geborenen Künstlers Bronislav Tutelman. Seine fotografische Auseinandersetzung mit dem Friedhof dieser Stadt in der Bukowina ist derzeit in einer Ausstellung in Vorarlberg zu sehen. NU bat Tutelman zum Gespräch.

Freunde, das Leben ist lebenswert

Wenige Tage vor Pessach startet eines der spannendsten neuen Kulturprojekte in Wien: das stadtTheater von Anita Ammersfeld. Die völlig neu konzipierten Räume der früheren “Kleinen Komödie” stehen ab 20. April als Theater und Ort der kulturellen Begegnung offen.

Das Weizmann Institut: Spitzenforschung aus Israel

„Mittelmäßigkeit ist etwas, was wir uns eindeutig nicht leisten können.“

Eine Anerkennung aller Jiddischisten

Eine neue Biographie Isaac Bashevis Singers

Wo bitte geht

Ich habe mich entschlossen, diesen Kommentar zu nutzen, um meine Mitbürgerinnen und Mitbürger vor der drohenden Hegemonie des Bagels zu warnen.

Dajgezzen und Chochmezzen *

Der Zwiekommentar von Peter Menasse und Erwin Javor

Zehn Tipps für glückliches Jude-Sein in Österreich

Im Zeitalter der allgegenwärtigen Tipps muss auch NU seinen Lesern eine solche Serviceleistung anbieten:Nutzen Sie die vorherrschenden antisemitischen Vorurteile in Ihrem Privatleben.