Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

  • Timnas Wiese, Timnas Dorf NU begleitet die Chansonnière bei ihrem Lieblingsspaziergang auf den Heuberg. Es geht von Dornbach an Gemeindebauten vorbei zur schönsten Wiese weitum.
    Timnas Wiese, Timnas Dorf
    NU begleitet die Chansonnière bei ihrem Lieblingsspaziergang auf den Heuberg. Es geht von Dornbach an Gemeindebauten vorbei zur schönsten Wiese weitum.

Riess-Interview? Ja, klar doch!

Das Interview unseres Kollegen Martin Engelberg mit Susanne Riess im Heft 51 hat Lob und Kritik hervorgerufen. Im Mittelpunkt stand die Frage: Darf eine ehemalige Politikerin der extremen Rechten in NU vorkommen, ja sogar am Cover abgebildet sein?

Editorial NU 52

Liebe Leserin, lieber Leser, an einem Sonntag in April konnten wir unseren Jerusalem-Korrespondenten Johannes Gerloff in Wien begrüßen. Bei dieser Gelegenheit erzählte er interessante Geschichten über David Rubinger. Ein Porträt dieses gebürtigen Wieners, der einer der bekanntesten israelischen Fotojournalisten ist, bringen wir in dieser ...

Ein Israel jenseits des Konflikts

Der israelische Botschafter Aviv Shir-On beendet in diesem Jahr seine Mission in Österreich. Im NU-Interview spricht er über seine Erfahrungen in Österreich, über das Image Israels im Ausland und die Chancen auf einen dauerhaften Frieden.

Mauthausen: Entwicklung einer Gedenkstätte

Kein anderer Ort steht so sehr für den österreichischen Umgang mit Geschichte.

Griechenland: Blut, Angst und Scheinheiligkeit in Krisenzeiten

Die neonazistische Organisation Goldene Morgendämmerung (Chryssi Avgi) fordert „ein sauberes Land“, im Parlament bezeichnen sich ihre Mitglieder offen als Rassisten. Eine Analyse.

Timnas Wiese, Timnas Dorf

NU begleitet die Chansonnière bei ihrem Lieblingsspaziergang auf den Heuberg. Es geht von Dornbach an Gemeindebauten vorbei zur schönsten Wiese weitum. Nennen wir sie Meditationswiese. Timna Brauers Meditationswiese. Einen richtigen Namen hat der kleine, wildromantische Fleck über Dornbach gleich neben den letzten Geländeausläufern des ...

Rubingers Linse: Das Objektiv, durch das TIME Israel sah

David Rubinger gilt als einer der berühmtesten Fotojournalisten weltweit. Er wurde in Wien geboren, wo er bis zu seinem 15. Lebensjahr aufwuchs. Kurz nach Beginn des Zweiten Weltkrieges gelang es ihm, nach Palästina auszuwandern. Seine Bilder dokumentieren die israelische Zeitgeschichte seit der Staatsgründung, im ...

Abtreibungsfrage im Judentum – quo vadis?

Der bekannte israelische Rabbiner Benny Lau, Neffe des früheren Oberrabbiners von Israel, Israel Meir Lau, überraschte vor kurzem mit harter Kritik am rabbinischen Establishment: Dieses würde die halachische Auslegung in der Abtreibungsfrage in Richtung des christlich-katholischen Wertekanons bewegen und damit einen schweren Fehler begehen.

„Ich bin utopisch optimistisch“

Der Zeitgeschichtler Oliver Rathkolb zeigt immer wieder auf, wie Strukturen lange vor 1938 das Aufkommen der Nationalsozialisten begünstigt haben. Für NU erläutert er, was wir aus den Fehlern der Vergangenheit für das Heute lernen können.

Vertriebene Musik

Es ist gar nicht so einfach, einen übergeordneten Begriff für die Musik von unter dem Naziregime verfolgten Komponisten bzw. Musikern zu finden. Vertriebene Musik, Musik im Exil, verbotene Musik? Vertrieben oder ermordet wurden Menschen. Manche von ihnen hinterließen bloß Spuren ihres musikalischen Könnens. Viele ...

Im Dreiländereck der Geschichte

Der rumänische Landkreis Satu Mare (deutsch Sathmar) beherbergt eine wechselvolle jüdische Vergangenheit, mehr jüdische Friedhöfe als Mitglieder in der Gemeinde und eine große Synagoge, in der gerade ein Museum eingerichtet wird. Bis zur Eröffnung probt hier noch der katholische Kirchenchor.

Emanuel Lasker: Der große Spieler

Sein Spielstil wurde als pragmatisch und kämpferisch bezeichnet. Der einzige deutsche Schachweltmeister und Gründer von Lasker’s Chess Magazine war nicht nur Schachspieler, sondern auch Mathematiker und Philosoph.

„Sammler sind kurzfristige Besitzer“

Die Braginsky Collection ist eine bemerkenswerte Privatsammlung von jüdischen illustrierten Handschriften, Heiratsverträgen und Estherrollen. Traditionsbewusstsein und der Einfluss der Geschichte seiner Vorfahren hat René Braginsky bewogen, sie zusammenzutragen.

„Fresh Paint“ feiert israelische Gegenwartskunst

Als ein gelungener Mix israelischer Gegenwartkunst präsentierte sich die sechste Ausgabe von „Fresh Paint“, die im Mai 2013 in Tel Aviv stattfand. Mit ihrem publikumsorientierten Profil lockte die Messe über 30.000 Besucher an. Typisch für „Fresh Paint“ sind die jährlich wechselnden Standorte, heuer im ...

Die Versuchung der Oberfläche

Gal Weinstein zählt zu den renommiertesten Künstlern Israels. Er wurde 1970 in Ramat Gan geboren und lebt in Tel Aviv. Derzeit sind seine Bilder in der Gordon Gallery 2 und im Musée d’Art Contemporain (MAC) in Marseille zu sehen. Sein Werk umfasst Bilder aus ...

Elegie auf das bunte Odessa des Fin de Siècle

Ein literarisches Fundstück.

Das Image Israels – Anlass zu Sorge und Nachdenklichkeit

Das Image Israels ist wieder einmal zerzaust. Negativer als Israel werden gerade noch der Iran, Pakistan und Nordkorea gesehen. Es bricht einem das Herz, während man selber, hinsichtlich der Politik Israels, die Widersprüche spürt.

Alles verkehrt

Der Zwiekommentar von Peter Menasse und Erwin Javor