Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

AKTUELLE AUSGABE

  • Café in der Josefstadt Im Kaffeehaus mit dem Ausnahmekünstler Erwin Steinhauer
    Café in der Josefstadt
    Im Kaffeehaus mit dem Ausnahmekünstler Erwin Steinhauer

Danielle Spera im Gespräch mit US-Richter Richard H. Bernstein
Filmproduzent Eric Pleskow über sein bewegtes Leben
Über Leben und Karriere der mazedonischen Romni Esma Redžepova

Café in der Josefstadt

Erwin Steinhauer ist ein Ausnahmekünstler, der sich in vielen Genres von Kabarett über Theater und Film bis hin zur Musik bewegt und in jedem überzeugt. Peter Menasse hat ihn „unterwegs“ im Kaffeehaus getroffen.

Kommt die Gegensäkularisierung?

Es gibt verschiedene Antworten darauf, wer ein Jude ist. Nach den Regeln der jüdischen Religion sind es Menschen, deren Mutter Jüdin ist. Die Feinde der Juden hingegen geben eine ganz andere Antwort. Vom früheren Bürgermeister von Wien und glühenden Antisemiten Karl Lueger ist der ...

Trump musste nie kämpfen

Richard H. Bernstein, seit 2015 Richter am Höchstgericht des US-Bundesstaates Michigan, kam blind auf die Welt. Er hat eine Mission: Die Welt für Menschen mit und ohne Behinderung besser zu machen. Danielle Spera hat Richard Bernstein in Wien getroffen.

Wien, ich komme!

Eric Pleskow, 92, heißt NU in seinem Apartment willkommen: Es ist Teil eines komfortablen Retirement Homes im US-amerikanischen Stamford, Connecticut. Vom Bücherregal grüßen einige der Oscars, die Pleskow in seiner höchst erfolgreichen Karriere als Filmproduzent für Klassiker wie „Amadeus“ oder „Einer flog übers Kuckucksnest“ ...

Der Fotograf der Nation

David Rubinger, der bedeutendste Fotograf Israels, hat wie kein anderer die Geschichte Israels seit seiner Staatsgründung dokumentiert. Sein wohl berühmtestes Foto zeigt drei israelische Fallschirmjäger nach der Wiedereroberung der Klagemauer im Juni 1967 – übrigens ein Bild, für das er nie ein Honorar bekommen ...

Israel ist nicht zu fassen

Anfang Dezember 2016 fand in Israel ein „Jewish Media Summit“ statt. Vertreter von jüdischen Medien aus der ganzen Welt waren eingeladen, mehr über Israel und seine Politik zu erfahren. Peter Menasse hat sich das für NU angeschaut und einen subjektiven Reisebericht verfasst.

Wunder in Jerusalem

Es kommt nicht oft vor, doch manchmal habe sogar ich – bekennende Nichtanhängerin der Heiligen Stadt – Erfolgserlebnisse in Jerusalem. Solch ein Wunder passierte letzte Woche. Frühmorgens irrte ich auf den Straßen unserer Hauptstadt herum, auf der verzweifelten Suche nach einem Espresso.

“Der Sechstagekrieg in Wort und Bild”

Juni 1967: Eine veritable Schlacht fand auch im 8. Wiener Gemeindebezirk statt. Eine Polsterschlacht in unserer Wohnung nämlich. Unsere Eltern waren, wie jedes Jahr im Juni, in Italien auf Kur. Es kam, wie es kommen musste: Auch in Wien gab es einen ordentlichen Kollateralschaden. ...

Was sind Alt- Oberösterreicher? Was ist Erinnern?

Über ein Jahrzehnt hindurch traf sich der nun aus dem Amt scheidende Landeshauptmann Oberösterreichs, Josef Pühringer, im Rahmen seiner Friedenslichtreisen nach Israel auch mit „Alt-Oberösterreichern“ – Holocaust-Überlebende mit Wurzeln in seinem Bundesland. Dieser Kommentar erzählt von einem solchen Treffen, beschreibt die unmittelbare Reaktion des ...

Der Kampfflieger der Zukunft

Das Tarnkappen-Mehrzweckflugzeug F-35 ist der modernste Flieger der Welt.

„Das Leben war ein Märchen“

Bei einem Treffen in Zagreb zum Internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust und der Eröffnung der Ausstellung „A Good Day“ von Andrew Mezvinsky bot sich die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Branko Lustig. Für NU erklärt der zweifache Oscarpreisträger, was ihn auf dem ...

Entwurzelt, vergessen: Leo Perutz im Exil

Einst in seiner Heimat gefeiert, geriet der österreichische Schriftsteller Leopold Perutz im Exil in Vergessenheit. Erst langsam wird er von Literaturwissenschaft und deutschsprachigem Publikum wiederentdeckt. Heuer jährt sich sein Todestag zum 60. Mal.

„Ich bin ein guter Selbstheiler“

Fredi Brodmann, Grafiker, Cartoonist und Uhrenproduzent aus Wien, hat der Stadt vor fast vierzig Jahren den Rücken gekehrt. Er lebt und arbeitet heute in New York. Die „Normalzeituhr“, die er als Armbanduhr gestaltet hat, bringt ihn mit seiner Geburtsstadt wieder in Einklang. Nach vielen ...

Kaffee? Kafka.

Im Café Kafka in der Wiener Capistrangasse trinkt sich der kleine Mokka gut. In dem nach dem jüdischen Schriftsteller benannten Lokal versammeln sich alte und junge Künstler und Menschen, die gerne welche wären. Nicht immer bekommt man hier einen Platz. Der Besitzer Hamid Ajoudan ...

„Konflikte in Worte verpacken und nicht in Fäuste“

Das Judentum ist nicht nur eine Religion oder eine Nation, sondern vor allem eine Zivilisation, die auf Texten beruht. Das ist die These der Historikerin Fania Oz-Salzberger von der Universität Haifa. Gemeinsam mit ihrem Vater, dem Schriftsteller Amos Oz, hat sie 2012 das Buch ...

Ein Künstler mit Adelsprädikat

Vor 75 Jahren, am 15. März 1942, starb der Wiener Komponist Alexander Zemlinsky im amerikanischen Exil.

Großmeister am Jazzklavier

Bis heute füllt er in Russland die Konzertsäle der großen Städte: Jazz-Pianist Leonid Chizhik. Katrin Diehl spricht mit dem Star, der in München und Weimar auch als Professor für Jazz-Klavier wirkt.

„Die Musik hat uns einiges an Demütigung erspart“

Esma Redžepova, eine der kräftigsten Stimmen der Musikgeschichte und im Kampf gegen den Antiziganismus, ist letzten Dezember im Alter von 73 Jahren in ihrer Heimatstadt Skopje verstorben. Mit ihren muslimisch- jüdisch-christlichen Wurzeln zeugt die mazedonische Romni von einer multikulturellen Utopie, die am Balkan lange ...

Die bucharische Community – das neue jüdische Zentrum Wiens

Vom aschkenasisch (europäisch)- jüdischen Teil der Wiener jüdischen Gemeinde weitgehend unbemerkt, hat sich in Wien ein blühendes Leben des sephardischen (orientalischen) Judentums entwickelt. Diese Community hat eine beachtliche Infrastruktur entwickelt. Damit haben sich die Sepharden auch zahlenmäßig zum wesentlichen Faktor der Gemeinde entwickelt. Dies ...

Vor 15 Jahren im NU

Warum wir wurden und wie wir waren

Zwischen Alaba-Allee und Wurstplatz

Rainer Nowak und Peter Menasse haben sich im InterCont getroffen, um über Platzbenennungen, Politikermode und ihre eigene Fernseh-Tauglichkeit zu reden.