Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

rubriken: Engelberg
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  • ausgabe:  Gal Gadot | Nr. 69 (03/2017) - Elul 5777/Tischri 5778
  • Wenn ich nicht für mich sorge…

    Rufen Sie doch einmal die Homepage der Israelitischen Kultusgemeinde Wien auf (www.ikg-wien.at) und wählen Sie dort unter der Rubrik „News & Medien“ den Unterpunkt „Neuigkeiten“. Dieser enthält die aktuellen offiziellen Aussendungen der Kultusgemeinde. Am heutigen Tag (Ende Juli 2017) waren dort auf den ersten fünf Seiten insgesamt 45 Stellungnahmen zu lesen. 19 Meldungen befassen sich mit Israel, 18 mit dem Thema Antisemitismus und lediglich acht mit Themen der jüdischen Gemeinde – diese noch dazu von eher trivialem Inhalt wie Ehrungen, eine Traueranzeige oder die Bekanntgabe des Wahltermins.

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  • ausgabe:  Pamela Rendi-Wagner | Nr. 68 (02/2017) - Tamus 5777
  • Für eine moderne jüdische Identität

    Bekanntlich stehen im Herbst Neuwahlen in Österreich an. Das bedeutet – sogenannte – gute und schlechte Nachrichten für die jüdische Gemeinschaft. Die wichtigste gute Nachricht ist: Mit Christian Kern oder Sebastian Kurz haben zwei Persönlichkeiten die besten Chancen, Bundeskanzler zu werden, deren Sympathie für die jüdische Community und für den Staat Israel unbestritten ist.

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  • ausgabe:  Erwin Steinhauer | Nr. 67 (01/2017) – Adar/Nissan 5777
  • Die bucharische Community – das neue jüdische Zentrum Wiens

    Vom aschkenasisch (europäisch)- jüdischen Teil der Wiener jüdischen Gemeinde weitgehend unbemerkt, hat sich in Wien ein blühendes Leben des sephardischen (orientalischen) Judentums entwickelt. Diese Community hat eine beachtliche Infrastruktur entwickelt. Damit haben sich die Sepharden auch zahlenmäßig zum wesentlichen Faktor der Gemeinde entwickelt. Dies wird auch das Bild der Kultusgemeinde ändern.

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  • ausgabe:  Christian Rainer | Nr. 66 (04/2016) - Kislev 5777
  • Ist das gut für die Juden?

    Wir können nicht anders. Unsere Vorfahren haben jahrhundertelang in ständiger Bedrohung gelebt. Ängstlich haben sie jede noch so kleine Veränderung beobachtet, um rechtzeitig vor einer drohenden Gefahr gewarnt zu sein. Änderte sich etwas, lautete die Frage: „Ist das gut für die Juden?“

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  • ausgabe:  Benny Fischer | Nr. 65 (03/2016) - Elul 5776
  • Orthodox, orthodoxer, noch orthodoxer, …

    Vor einiger Zeit wurde ich Zeuge einer Diskussion, bei der es darum ging, ob man sich am Schabbat überhaupt duschen dürfe und wenn ja, ob mit warmem Wasser. Eine Frau aus chassidisch- orthodoxem Umfeld zitierte ihren Rebben, dass man sich am Schabbat nur mit „geschepptem“ (sprich: mit einer Kelle oder Ähnlichem geschöpften) Wasser waschen solle.

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  • ausgabe:  Maschek | Nr. 64 (02/2016) - Siwan 5776
  • Eine Neudefinition der Gemeinde steht an

    Fünf Thesen und eine Empfehlung für unsere Gemeinde nach der Bundespräsidentenwahl.

    rubriken: Engelberg
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  • ausgabe:  Rafael Kishon | Nr. 63 (01/2016) - Nissan 5776
  • Dispute zuliebe des Himmels

    Das Auskämpfen unterschiedlicher Positionen gehört zu den elementarsten Traditionen des Judentums. Sei es in religiösen oder politischen Fragen – unter Juden lässt sich vortrefflich streiten. Wie heißt es doch so schön: Zwei Juden – drei Meinungen.

    rubriken: Engelberg
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  • ausgabe:  Marina Weisband | Nr.62 (04/2015) - Kislev 5776
  • Unschöne Tendenzen in unserer Gemeinde

    Es herrscht eine beträchtliche Zwietracht in unserer jüdischen Gemeinde. Erschreckend ist dabei sowohl deren Ausmaß als auch die dabei eingesetzte bösartige Energie. Hier einige exemplarische Beispiele für die Ausgrenzung, ja Hetze gegen Menschen in unserer Gemeinde:

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  • ausgabe:  Erika Freeman | Nr.61 (03/2015) - Elul 5775 / Tischri 5776
  • Die großen Herausforderungen im Judentum

    Einige Entwicklungen im vergangenen jüdischen Kalenderjahr kündigen massive Änderungen im Judentum an. In Israel wird die Autorität der beiden Oberrabbiner und vor allem deren Oberhoheit über die Konversionen zum Judentum in Frage gestellt und durch die Gründung privater religiöser Gerichte unterlaufen. Diese werden Übertritte zum Judentum erleichtern. Diese Rabbinatsgerichte haben bereits ihre Tätigkeit aufgenommen und sollen in Zukunft auch außerhalb Israels tätig werden.

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  • ausgabe:  Peter Morgan | Nr. 60 (02/2015) - Tamus 5775
  • Hat sich Österreichs Umgang mit seinen Juden geändert?

    Vor kurzem lief der Film Frau in Gold in Österreich an: die berührende Geschichte des Kampfes der Maria Altmann um die Herausgabe des ihrer Familie gestohlenen Klimt-Porträts ihrer Tante Adele Bloch-Bauer. Wir sahen den Film vor einigen Monaten in den USA. Am Ende erhoben sich die Zuschauer und applaudierten frenetisch. Ob es wirklich so schlimm in Österreich sei, werden wir danach von amerikanischen Freunden gefragt – keine leicht zu beantwortende Frage.