Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

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  • ausgabe: manul Erwin Steinhauer | Nr. 67 (01/2017) – Adar/Nissan 5777
  • „Die Musik hat uns einiges an Demütigung erspart“

    Esma Redžepova, eine der kräftigsten Stimmen der Musikgeschichte und im Kampf gegen den Antiziganismus, ist letzten Dezember im Alter von 73 Jahren in ihrer Heimatstadt Skopje verstorben. Mit ihren muslimisch- jüdisch-christlichen Wurzeln zeugt die mazedonische Romni von einer multikulturellen Utopie, die am Balkan lange Zeit Realität war.

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  • Großmeister am Jazzklavier

    Bis heute füllt er in Russland die Konzertsäle der großen Städte: Jazz-Pianist Leonid Chizhik. Katrin Diehl spricht mit dem Star, der in München und Weimar auch als Professor für Jazz-Klavier wirkt.

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  • Ein Künstler mit Adelsprädikat

    Vor 75 Jahren, am 15. März 1942, starb der Wiener Komponist Alexander Zemlinsky im amerikanischen Exil.

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  • Kaffee? Kafka.

    Im Café Kafka in der Wiener Capistrangasse trinkt sich der kleine Mokka gut. In dem nach dem jüdischen Schriftsteller benannten Lokal versammeln sich alte und junge Künstler und Menschen, die gerne welche wären. Nicht immer bekommt man hier einen Platz. Der Besitzer Hamid Ajoudan erzählt dem NU, was sein Café so erfolgreich macht und warum er kein Jude ist.

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  • „Ich bin ein guter Selbstheiler“

    Fredi Brodmann, Grafiker, Cartoonist und Uhrenproduzent aus Wien, hat der Stadt vor fast vierzig Jahren den Rücken gekehrt. Er lebt und arbeitet heute in New York. Die „Normalzeituhr“, die er als Armbanduhr gestaltet hat, bringt ihn mit seiner Geburtsstadt wieder in Einklang. Nach vielen anderen Uhrenmodellen, die Brodmann seit Jahren für das Handgelenk entwirft, ist nun die bekannte Wiener Würfeluhr aus dem beginnenden 20. Jahrhundert, die vor zehn Jahren aus dem Wiener Stadtbild verbannt werden sollte, sein neues Erfolgsprodukt.

    rubriken: Zeitgeschichte
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  • Entwurzelt, vergessen: Leo Perutz im Exil

    Einst in seiner Heimat gefeiert, geriet der österreichische Schriftsteller Leopold Perutz im Exil in Vergessenheit. Erst langsam wird er von Literaturwissenschaft und deutschsprachigem Publikum wiederentdeckt. Heuer jährt sich sein Todestag zum 60. Mal.

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  • „Das Leben war ein Märchen“

    Bei einem Treffen in Zagreb zum Internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust und der Eröffnung der Ausstellung „A Good Day“ von Andrew Mezvinsky bot sich die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Branko Lustig. Für NU erklärt der zweifache Oscarpreisträger, was ihn auf dem langen Weg von Auschwitz nach Hollywood bis heute geprägt hat.

    rubriken: Nahost
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  • Der Kampfflieger der Zukunft

    Das Tarnkappen-Mehrzweckflugzeug F-35 ist der modernste Flieger der Welt.

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  • Was sind Alt- Oberösterreicher? Was ist Erinnern?

    Über ein Jahrzehnt hindurch traf sich der nun aus dem Amt scheidende Landeshauptmann Oberösterreichs, Josef Pühringer, im Rahmen seiner Friedenslichtreisen nach Israel auch mit „Alt-Oberösterreichern“ – Holocaust-Überlebende mit Wurzeln in seinem Bundesland. Dieser Kommentar erzählt von einem solchen Treffen, beschreibt die unmittelbare Reaktion des Autors und reflektiert über den Abgrund der Ungewissheit, der sich vor jedem auftun muss, der lange genug über der Frage der Erinnerung brütet.

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  • “Der Sechstagekrieg in Wort und Bild”

    Juni 1967: Eine veritable Schlacht fand auch im 8. Wiener Gemeindebezirk statt. Eine Polsterschlacht in unserer Wohnung nämlich. Unsere Eltern waren, wie jedes Jahr im Juni, in Italien auf Kur. Es kam, wie es kommen musste: Auch in Wien gab es einen ordentlichen Kollateralschaden. Der wunderschöne Kristallluster in unserem Wohnzimmer ging in Brüche. Mit größtem Bangen erwarteten wir den Tag der Rückkehr unserer Eltern.