Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

rubriken: Artikel
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  • ausgabe:  Peter Morgan | Nr. 60 (02/2015) - Tamus 5775
  • Sophiemania!

    Geboren als Sonia Kalisch in der Ukraine, wurde Sophie Tucker ein Superstar in Amerika. Sie eroberte den Broadway und Hollywood und ging als „Red Hot Mama“ in die Musikgeschichte ein .

    rubriken: Artikel
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  • ausgabe:  Michael Häupl | Nr. 32 (2/2008) - Siwan 5768
  • Der Springer und seine Engel

    Sieben Mal – mindestens! – ist Leo Bretholz dem Tod von der Schaufel gesprungen, und damit meine ich: gesprungen. Vom Herbst 1938 bis zum Sommer 1944 war er auf der Flucht vor der Deportation, und immer wieder kam ein Engel daher, der ihm half, den Sprung zu wagen, zu überleben und dann den nächsten Schritt zu tun.

    rubriken: Interview
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  • ausgabe:  Ruth Westheimer | Nr. 30 (4/2007) - Tewet 5768
  • Von Liebe und Finsternis

    Der israelische Schriftsteller Amos Oz über Familien, Rebellionen, beschreibbare und unbeschreibbare Erfahrungen, seine Träume über Israels Zukunft und den nie beigelegten Streit mit seinem Vater.

    rubriken: Artikel
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  • ausgabe:  Das Geschäft mit der Kunstrestitution | Nr. 26 (4/2006) - Kislew 5767
  • Meine Reisen nach Sefarad führen mich zu mir

    Sie geht durch ihre Wohnung im Wiener Servitenviertel, ihr leichtfüßiger Sopran schwingt wie früher durch die Räume. Es ist fast zwanzig Jahre her, seit ich zuletzt hier war, Gesangstunden nehmen. Die Escribano hat sich kaum verändert. Und die Wohnung auch nicht. Gemütliches Kreativchaos, überall Noten, Texte, Bücher, CDs. Sie springt auf einen Sessel, um von einem Kasten ein Plakat ihrer “Sefardischen Lieder” herunterzuholen, zieht es unter Schachteln mit weiteren Musikalien hervor. “Marie-Thérese”, sage ich, “im Internet habe ich heute einen Hinweis gefunden, Jahrgang 1926?. lächerlich. Das muss ein Irrtum sein.”

    rubriken: Artikel
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  • ausgabe:  Wir müssen Stopp sagen | Nr. 23 (1/2006) - Kislev 5766
  • Es ist mir wichtig, unter den Juden vorzukommen

    Wir hatten uns viele Jahre nicht gesehen – sicher nicht, seit sie 1988 nach Deutschland gegangen war, und auch vorher sind wir einander nicht oft begegnet. Als sie im Februar 2006 bei einer jüdischen Frauenkonferenz in Berlin vor mir stand, sagte sie “Servus, Helly” und ich “Hallo, Erica!” und wir unterhielten uns und alles war ganz einfach, als kennten wir uns schon ewig. Was ja auch stimmt. Da war eine selbstverständliche Nähe, obwohl wir wenig voneinander wissen. Ich wusste mehr über sie als sie über mich, sie hat in ihren Büchern immer auch über sich selbst geschrieben. Jetzt wollte ich sie kennen lernen. Einen Monat später trafen wir uns in Wien.

    rubriken: Artikel
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  • ausgabe:  Alfred Gerstl | Nr. 13 (3/2003) - Tischrei 5764
  • Ich bin ein Makkabäer

    Im Büro seiner Grazer Wohnung hängen die Porträts sehr unterschiedlicher Menschen: Die Landeshauptleute Josef Krainer jr. und Waltraud Klasnic. Ein Plakat mit Arnold Schwarzenegger, dem Ziehsohn, wie die Zeitungen gerne schreiben. Und ein gerahmtes Foto von Josip Broz Tito. “Was glauben Sie, welche Augen die Leute machen, wenn sie den Tito hier sehen”, sagt Alfred Gerstl. Unter Schwarzenegger und Tito steht eine Menora.

    rubriken: Milchig und fleischig
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  • ausgabe:  Jüdisches Handwerk in Wien | Nr. 35 (1/2009) - Nisan 5769
  • Sieben Tage sollt ihr ungesäuertes Brot essen

    „Who let the Jews out“ heißt dieser Cartoon, den es auf YouTube zu sehen gibt. Und was hält der Beifahrer in der Hand? Erraten: Mazzes!

    rubriken: Artikel
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  • ausgabe:  Sichrovsky mit der Morgenpost | Nr. 10 (4/2002) - Kislev 5763
  • Ich hab wirklich Glueck mit diesem Land

    Da steht sie mitten im Wurstelprater, ein kalter Märzwind bläst und interviewt einen alten, zahnlosen Sandler, der gegen ein, zwei Viertel Rot die Hunde der Budenbesitzer Gassi führt. Wird rehen eine Alltagsgeschichte, “Denn Hundeherzen schlagen treu” wird sie heissen. Die Herrln und Frauerln und ihre Hunderln: ein herrliches Thema für die Toni, denn wann schon öffnet der Österreicher seine Mördergrube so bereitwillig, als wenn es um seine Viecher geht. Der Sandler gibt träge Antworten, was hat er vom Leben noch zu erwarten? Die Hunderln, najoo, die helfen ihm beim Spiegeltrinken. Da fragt die Toni: “Was ist Ihr Traum vom Paradies?” Er kriegt glänzende Augen und antwortet wie aus der Pistole geschossen: “A Reise nach Acapulco und a reiche Frau.”

    rubriken: Artikel
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  • ausgabe:  Häupl im Interwiev | Nr. 08 (2/2002) - Tamus 5762
  • Die Tränen des Präsidenten

    Für die aus aller Welt nach Wien eingeladenen Gäste, an die achtzig ehemalige Österreicher, teilweise mit Kindern und Enkeln a n g e reist, wird der Vormittag des 19. März 2002 zu einem unerwartet emotionalen Erlebnis.

    rubriken: Artikel
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  • ausgabe:  Die Krise in Israel | Nr. 07 (1/2002) - Adar 5762
  • Wach auf, mein Herz, und singe Fried – Wowa Fried

    Namen, davon war ich immer überzeugt, haben ihre eigene Magie. Manche sind Programm. Manche sind Pech, manche ein Glück. Manche passen wie die Faust aufs Aug, andere wieder haargenau. Viele Menschen werden irgendwann zur Verlebendigung ihres Namens, dessen innere Bedeutung sich ihnen aufprägt wie ein Stempel.