Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

Die Wurstsemmel zu Yom Kippur

Sie ist das ORF-Gesicht in Moskau. Susanne Scholl – aus dem Korrespondenten-Netz des ORF nicht wegzudenken. Dennoch steht jetzt der Abschied bevor. Wie hat sie Russland erlebt, wie das jüdische Leben in Moskau? Wie war ihr Erwachsenwerden als jüdisches Mädchen in einer kommunistischen Familie ...

Jewish Welcome Service 2.0

Tel Aviv ist nicht nur die vermutlich lebendigste und jüngste Metropole am Mittelmeer. Sie ist auch der ideale Ort, um zu erleben, dass historische Verantwortung und Versöhnungsgesten stärker jungen Israelis zugutekommen. Und dies noch stärker müssen. Auch in Wien. Dort gibt es vielleicht noch ...

Der Sand ist feiner …

Nur zwei Jahre war er hier, aber er hat mit seinen kreativen Ideen für viel Aufsehen gesorgt. Guy Feldman, stellvertretender Missionschef der israelischen Botschaft, hat mit seiner Fantasie Projekte wie die Israel-Straßenbahn, die um den Ring fährt und dort tolle Veranstaltungen geboten hat, bis ...

Schöne, soziale Trabantenstadt

Unter Ariel Muzicants Führung baut die Israelitische Kultusgemeinde ein neues jüdisches soziales Zentrum in Wien. Kritik, dass damit ein Ghetto entstehe, kann oder will er nicht nachvollziehen. Das Echo sei vorwiegend positiv, sagt er NU. Und sammelt daher Spenden für die Sicherheitskosten.

Hüte machen Männer

Der zweite Teil der NU-Serie über jüdische Handwerker stellt den Hutmacher Shmuel Shapira, seine Werkstatt und seine Ansichten über die Bedeutung von Hüten vor.

Momentaufnahmen einer ausgelöschten Welt

Herbert Exenberger dokumentiert die Geschichte der „kleinen“ wie „großen“ Leute der jüdischen Gemeinde in Simmering.

Ein Monument der Vertreibung und der Rückkehr

Nach Jahrhunderten der zweckentfremdeten Nutzung und des Vergessens wurde die Antiga Sinagoga Mayor de Barcelona, eine der ältesten Synagogen Europas, wiederentdeckt, restauriert und nun als kleines, aber feines jüdisches Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

„Men nemmt a Tejgl und macht a Bagel“

Meinen ersten Bagel habe ich, lang ist’s her, in Washington zu einem späten Frühstück serviert bekommen. Bagel, Cream Cheese (mir damals ebenfalls unbekannt, weil in Wien gab es nur den pappigen Gervais) und Lox, also Räucherlachs. Der frische, duftende Bagel war mit Mohn bestreut, ...

Barches oder Challah

Schalom Asch, der berühmte jiddische Dichter, nahm an einem Linguistikkongress teil. Die Sprachexperten gaben ihr Bestes, um die Kollegen von der Überlegenheit der jeweiligen Sprache, die sie vertraten, zu überzeugen: Der Franzose hielt einen leidenschaftlichen Spontanvortrag über die Musikalität, die raffinierte Schönheit und die ...

Die späte Rache

In Ungarn gehört ein schriller Antisemitismus inzwischen zum Alltag. Auch in anderen europäischen Staaten leben alte Feindbilder wieder auf. Warum? Experten machen vor allem mangelnde Vergangenheitsaufarbeitung im Kommunismus dafür verantwortlich.

Ase Lecha Rav – Bestimme dir einen Rabbiner

Gibt es eigentlich im Judentum eine höchste religiöse Instanz, und wenn ja, wer ist es? Hat jemand das Recht und die Autorität, in kritischen Fragen des Lebens, angefangen von Alltagsproblemen bis hin zu den wichtigen moralischen und ethischen Fragestellungen, wie künstlicher Befruchtung, Abtreibung, Verhütung, ...

Das dritte Thema

Diesmal habe ich besonders sorgfältig reflektiert, bevor ich diese Kolumne geschrieben habe. Es ist mir nämlich aufgefallen, dass ich eigentlich immer nur über zwei Themen schreibe. Erstens darüber, was gewisse Nichtjuden den Juden antun. Zweitens darüber, was gewisse Juden den Juden antun. Da hab ...

Martin Graf und die Koalition der Vergesslichen

Ma Nischtanah? Was ist heute anders? Diese Frage stellen jüdische Kinder, gemäß einem viele Jahrhunderte alten Ritual, jedes Jahr zum Pessachfest aufs Neue den Erwachsenen. Was hat sich geändert – fragt man sich, angesichts der jüngsten antisemitischen Vorfälle in Österreich und der Kontroverse um ...

Wird Martin Graf unser Oberrabbiner?

Der Zwiekommentar von Peter Menasse und Erwin Javor