Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

Kleine Entwarnung

Seit dem Aufstieg der rechtspopulistischen Parteien, die da hießen FPÖ, dann BZÖ, jetzt wieder FPÖ und dazu noch FPK, gab es immer wieder unterschiedliche Meinungen darüber, was Wähler antreibt, solchen Gruppierungen alten Geistes ihre Stimme zu geben.

Durch den Tunnel zur Angelobung

Susanne Riess-Passer (jetzt wieder Riess) war unter Bundeskanzler Schüssel von 2000 bis 2003 Vizekanzlerin der schwarz-blauen Regierung und als Parteiobfrau der FPÖ Nachfolgerin von Jörg Haider. Nach einem schweren Zerwürfnis mit Haider trat sie 2003 zurück und schied gänzlich aus der Politik aus. Im ...

Made in Israel: Kauft nicht beim Siedler!

Die SPÖ-Abgeordnete Christine Muttonen spielt mit ihrer parlamentarischen Anfrage zur gesonderten Kennzeichnung von Produkten aus israelischen Siedlungen der antiisraelischen Boykottbewegung in die Hand – in Europa liegt sie damit voll im Trend

Gedenk-Boom! Gedenk-Boom?

Das Burgenland macht mit einer Reihe von lokalen Initiativen zur Vergangenheitsbewältigung von sich reden. Das Bewusstsein im Land habe sich verändert, sagen die einen – Einzelinitiativen, der Großteil setze immer noch auf Verdrängung, meinen die anderen. Petra Stuiber begab sich auf Spurensuche.

„Everybody’s Darling zu sein, ist auch keine Lebensaufgabe“

Seit drei Jahren lebt Susanne Scholl, langjährige Russland-Korrespondentin des ORF, wieder in Wien. Bei einem Museumsbesuch hat sie mit NU über ihre Vorliebe für russische Kunst, ihre Familiengeschichte und den Tunnelblick der Österreicher gesprochen.

Eigentlich ist alles klar

Während sich US-Präsident Obama auf einen historischen Besuch in Israel vorbereitet und die EU an weiteren Nahost-Friedensinitiativen bastelt, ist es um die Regierungsbildung in Israel eigenartig ruhig. Dabei hatten die Wähler eigentlich ein klares Wort gesprochen. Eine Analyse zu den Wahlen in Israel.

Pokusch

In einem Ort in der Ukraine wird eine Familiengeschichte wiederentdeckt. Obwohl 70 Jahre vergangen sind, scheint es, dass die Zeit dort stehengeblieben ist. Eine emotionale Reise durch Ostgalizien und die Vergangenheit.

Das zweite Leben des Leopoldstädter Tempels

Die Synagoge in der Wiener Tempelgasse wurde 1938 zerstört. Wer sie heute besichtigen will, muss ins Ausland reisen. In halb Europa wurde das Gotteshaus im 19. Jahrhundert kopiert. Auch in Rumänien.

B&H – Eine New Yorker Institution

Auf die höfliche Anfrage, mit einem Vertreter von B&H bezüglich eines Artikels in einer österreichisch-jüdischen Zeitschrift sprechen zu dürfen, kam eine ebenso höfliche, aber dedizierte Absage: „Thank you for your interest in B&H Photo. We are flattered you’d think of us … we must ...

Zeugnis der Ausdauer: Das Museum of Jewish Heritage in New York

Gebaut in Form eines Davidsterns, hat das Museum of Jewish Heritage in New York die Mission, den Menschen die Vielfältigkeit des jüdischen Lebens zu zeigen – aber auch die Gefahr der Intoleranz, die zum Holocaust geführt hat.

Savielly Grigoriewitsch Tartakower: „Der vorletzte Fehler gewinnt!“

Der polnisch-französische Schachmeister war auch ein begnadeter Schachschriftsteller, der für seine Aphorismen, die sogenannten Tartakowerismen, bekannt wurde.

Mein Onkel, der Hollywoodstar

Der aus einer altösterreichisch-jüdischen Kaufmannsfamilie stammende Franz Lederer ging in die Welt hinaus, um Schauspieler zu werden. Er drehte in Hollywood mit Legenden wie Ginger Rogers, Maureen O’Hara, Olivia de Havilland, Claudette Colbert und Edward G. Robinson – und unterrichtete mit 100 Jahren noch ...

Es gibt nichts Größeres als den Menschen

Was heute am meisten fehlt, ist sein Humor. Als George Tabori vor beinahe fünfzehn Jahren Wien in Richtung Berlin verließ, blieb eine Lücke im Theaterleben dieser Stadt zurück, die niemand füllen konnte. Ein Humor, der so viel mehr war als bloßes Lachen, der im ...

Das Geheimnis der Tante Jolesch

Warum ihre Krautfleckerln so berühmt waren, wissen wir. Aber wer war das lebende Vorbild für Friedrich Torbergs Heldin? Oder gab es gar keins? Robert Sedlaczek hat ermittelt.

Abschied

In Nadwurne, einem Schtetl in Galizien, wird ein neuer Rabbiner engagiert. Der alte liegt im Sterben. Schon beim ersten Gottesdienst, den der Neue, Reb Herschel, abhält, entzündet sich ein erbitterter Streit in der Gemeinde. Die eine Fraktion behauptet, beim Schma Jisrael (dem wichtigen Gebet ...

Der kleine Chilek (Unterschied)

Das Zelebrieren des noch so kleinen Unterschieds gehört zu den lustvollsten Beschäftigungen der Menschen. Bei uns Juden ist das jedenfalls so. Nicht zufällig schuf dafür niemand anderer als Sigmund Freud einen eigenen Begriff: „Narzissmus der kleinen Differenzen“. Dieser beschreibt die Neigung der Menschen, ihre ...

Old Jews telling jokes

Der Zwiekommentar von Peter Menasse und Erwin Javor