Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

  • Die alte Geschichte vom Wunderkind Samuel Reshevsky, als Szmul Rzeszewski in Polen geboren, gilt als eines der ersten Wunderkinder der Schachgeschichte. Bereits als kleiner Bub gab er große Simultanveranstaltungen – im Matrosenanzug.
    Die alte Geschichte vom Wunderkind
    Samuel Reshevsky, als Szmul Rzeszewski in Polen geboren, gilt als eines der ersten Wunderkinder der Schachgeschichte. Bereits als kleiner Bub gab er große Simultanveranstaltungen – im Matrosenanzug.

Aus den Tiefen der Kultusgemeinde

Im vorigen NU lässt sich nachlesen, welche Delikatessen es im neu konzipierten Restaurant „Alef-Alef“ gegeben hätte, wenn die Bürokratie der Kultusgemeinde nicht anderweitig beschäftigt gewesen wäre oder möglicherweise sogar bewusst obstruiert hätte. Jetzt ist das von uns ausführlich gewürdigte Speiselokal von Shalom Bernholtz und ...

Editorial NU 56

Liebe Leserin, lieber Leser, seit einigen Jahren erscheinen im NU regelmäßig drei Serien, die bereits zu einem Markenzeichen geworden sind. Die jüngste unter ihnen, jene über berühmte jüdische Schachspieler, wurde von unserem Autor Anatol Vitouch ins Leben gerufen. Lesen Sie diesmal über den kleinen ...

Holocaust-Gedenken ohne Juden – Eine ungarische Farce

Das von Viktor Orbán ausgerufene Holocaust-Gedenkjahr 2014 ist nichts anderes als die Fortsetzung eines umfassenden nationalistischen Revisionismusprojekts. Der Boykott durch die ungarischen jüdischen Gemeinden und internationale Proteste lassen die Regierung kalt.

Antisemitismus: Rückläufig, aber nicht verschwunden

Vor allem in Deutschland registrieren die Forscher des amerikanischen Pew Research Center einen deutlichen Rückgang der Ressentiments. Der Antisemitismus als Phänomen jedoch bleibt. Ebenso wie die Angst in der jüdischen Bevölkerung Europas.

Die silberne Lady

Heide Schmidt kennt auch das Scheitern. Ihr Befund zur Lage Österreichs fällt überraschend wenig negativ aus. Vielleicht sind dafür auch die blühenden Blumen im Volksgarten mitverantwortlich.

Pakt zwischen Israels Feinden

Die Hintergründe der innerpalästinensischen Aussöhnung

Zusperren und Aufmachen

Vergangenheit und Zukunft des israelischen Fernsehens: Während der öffentlich-rechtliche Sender IBA zusperren soll, hat die private Station i24News vor kurzem geöffnet. Ein Lokalaugenschein.

Das Demografie-Phantom

Seit 2013 nimmt die jüdische Bevölkerung erstmals seit dem Holocaust weltweit zu. Seine Aussagen darüber stützt Guy Bechor auf Zahlen und statistische Fakten.

„Im besten Einvernehmen“

Das malerische Kärntner Städtchen Villach geht dem vertriebenen jüdischen Leben nach. Eine Ausstellung im Zentrum der Stadt und ein Buch setzen sich mit dem Thema Antisemitismus und NS-Judenpolitik auseinander und rufen ins Bewusstsein, wie stark Jüdinnen und Juden die Kärntner Gesellschaft geprägt haben und ...

Als Lise dem Otto die Atomspaltung erklärte

Lise Meitner, eine bedeutende Kernphysikerin aus der Leopoldstadt, hätte den Nobelpreis ebenso verdient wie Otto Hahn. Vielen gilt sie sogar als die eigentliche Entdeckerin der Kernspaltung.

Schicksal mal vier: 1884 – 1904 – 1984 – 2014

Moshé Feldenkrais (1904 – 1984) revolutionierte die Lehre von der Bewegung. Auf den Spuren seines geistigen Erbes in Wien stößt man auf eine nicht minder bewegte Familienbiografie.

„Dann hätte doch Hitler gesiegt!“

Viktor „Wolvi“ Klein überlebte die Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, Mauthausen, Melk und Ebensee. Ein bewegendes Gespräch mit einem Mann, der trotz allem seinen Glauben bewahrt hat.

Welcher Bezirk?

Seit dem Jahr 1943 treffen sich jeden Mittwoch deutsche und österreichische Emigranten bei einem Stammtisch in New York, der von Oskar Maria Graf gegründet wurde. Gesprochenwird nur deutsch.

„Wissen Sie, warum die Challa bedeckt ist?“

Die Sammlung des Jüdischen Museums Budapest war im Krieg versteckt und wurde in den 90er-Jahren gestohlen. Heute kämpft das Museum mit seiner Mission gegen den Antisemitismus und plant eine neue Dauerausstellung.

Die Heimat zusammenführen

Sie ist in der „jüdischen Gasse“ in verschiedensten Funktionen bekannt, als Religionslehrerin oder als Reiseleiterin. Judith Weinmann-Stern steckt mit ihrem Optimismus und Engagement viele an. Aus ihrer jüngsten Idee ist ein Erfolg geworden. Im November dieses Jahres finden bereits zum zweiten Mal österreichische Kulturtage ...

Die alte Geschichte vom Wunderkind

Samuel Reshevsky, als Szmul Rzeszewski in Polen geboren, gilt als eines der ersten Wunderkinder der Schachgeschichte. Bereits als kleiner Bub gab er große Simultanveranstaltungen – im Matrosenanzug.

Das Theresienstädter Tagebuch der Helga Pollak-Kinsky

Das vor kurzem erschienene Kindertagebuch einer der letzten Zeitzeuginnen aus dem Ghetto Theresienstadt wirft Fragen nach der Vergangenheitsbewältigung in Österreich auf.

Keine Angstmacherei und Hysterie!

Nach einem weiteren Attentat auf eine jüdische Einrichtung in Europa ist eine nüchterne Analyse der Situation angebracht – keine Angstmacherei und Hysterie und schon gar nicht der Missbrauch des Anschlags für politische Kampagnen.

Von weggelegten Kindern und alten Egos

Der Zwiekommentar von Peter Menasse.