Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

Die Truppe der Ahnungslosen

Der Schriftsteller Josef Winkler war Ehrengast beim Österreichischen Bibliothekstag und hielt dort eine Rede wider die Kulturlosigkeit. „Öffentliche Büchereien“, sagte er, „sind ein Menschenrecht.“ In Klagenfurt, der Landeshauptstadt von Kärnten gäbe es eine solche nicht, wohl aber ein Fußballstadion, das nur dreimal während der ...

Die Volksfront von Judäa

Eine kleine Gruppe von Juden will eine neue Kultusgemeinde gründen. Wer sind sie und was stört sie an der IKG?

„Geht wählen!“

Der Wahlkampf um den Kultusgemeinderat erlebte seinen ersten Höhepunkt. Die WIZO (Women’s International Zionist Organization) lud alle wahlwerbenden Parteien auf ein Podium. NU hat die wichtigsten Ergebnisse der Diskussion zum Nachlesen zusammengefasst.

Wenn Ossi zu Oskar werden soll

Der neue Präsident der Kultusgemeinde muss in die großen Fußstapfen Ariel Muzicants treten. Bislang fiel ihm das nicht immer leicht. Ein Porträt.

10 Fragen an Oskar Deutsch

Wie kam dieses Interview zustande? NU wollte Oskar Deutsch schon im Frühjahr persönlich interviewen, aber er sagte aus Zeitgründen ab. Vor Erscheinen dieser Ausgabe fragten wir erneut an, und er machte den Vorschlag, per e-mail Fragen und Antworten auszutauschen.

Ein schwieriger Sohn Israels

Der jüdische Musiker und Autor Gilad Atzmon lässt keine Gelegenheit aus, sich durch kontroversielle Aussagen großflächig Feinde zu schaffen oder – noch schlimmer – die Zustimmung falscher Freunde einzuholen. NU traf den umstrittenen Israel-Kritiker.

Sie nennen ihn Shlomi

Rafael Rotter ist als jüdischer Eishockeyspieler eine Ausnahmeerscheinung im österreichischen Spitzensport. NU hat ihn besucht.

„Ich bin unersättlich.“

Wie kam der Schriftsteller Robert Schindel zu seiner Opernliebe, allen voran jener zu Richard Wagner? Im zweiten Teil unserer Serie „Unterwegs mit“ begleitete Helene Maimann ihn in die Staatsoper, um es herauszufinden.

„Sie wollen gehasst werden“

Die in Paris lebende Historikerin Diana Pinto hält nichts vom Alarmisten, die einen neuen Antisemitismus oder einen zweiten Holocaust an die Wand malen. NU erklärte sie, warum sich Juden heute anders definieren müssen als als bedrohtes Volk.

Bibis großer Schachzug

Die große Koalition in Israel hätte die Chance, eine neue Innen- und Außenpolitik zu gestalten. Gemessen werden wird sie an ihren Fortschritten beim Friedensprozess mit den Palästinensern.

Zu früh gefreut: Hisbollah im Libanon

Als die Proteste in Tunesien und Ägypten begannen, jubelte die libanesische Hisbollah über den „Aufstand der Unterdrückten“ gegen die arabischen Diktatoren. Nach eineinhalb Jahren des Blutvergießens in Syrien ist klar: Sie hat sich zu früh gefreut.

„Das Letzte, was wir wollen, ist Krieg. Aber das ist nicht unsere Entscheidung.“

Israel und das iranische Atomprogramm: Zehn Fragen an den israelischen Botschafter in Österreich, Aviv Shir-On

„700 Jahre Freundschaft von Türken und Juden“

Das Jüdische Museum der Türkei in Istanbul erzählt nur halbe Geschichten. Was nicht in das Bild des „humanitären Geists der Türkischen Nation“ passt, findet hier keinen Platz.

„Einfach nur am Leben sein …“

Der britische Künstler und Publizist Stephen Fry folgte den Spuren seiner jüdischen Vorfahren. Und wurde bei seiner aufwühlenden Reise in die Vergangenheit auch in Wien fündig.

Kvetch und Kvell

Wer in New York mit offenen Ohren durch die Straßen geht, hört viele Wörter, die ihm irgendwie bekannt vorkommen. NU hat sich auf die Spuren des Jiddischen in der New Yorker Umgangssprache begeben.

Kandinskys Bedrängnis

Juden haben ein gutes Gedächtnis. Bis heute haben wir nicht vergessen, dermannen wir (erinnern wir uns), was Eva, diese Schlampe, Adam angetan hat. Ja, die Christen auch nicht, aber wir waren die Ersten. Alljährlich müssen wir acht Tage lang ungesäuerte und somit unverdauliche Mazzes ...

1001 Nacht

Im Orient haben Märchenerzähler Tradition. „Erzähle uns von diesen Geschehnissen und schmücke unsere Ohren …!“ Journalisten hingegen sammeln „möglichst vielfältige Informationen, die ein Thema aus unterschiedlichen und widerstreitenden Blickwinkeln beleuchten, um so eine ausgewogene Berichterstattung zu ermöglichen“, so zumindest definiert es Wikipedia.

Das „I“-Wort

Was bewegte den österreichischen Verteidigungsminister Darabos, den israelischen Außenminister als „unerträglich“ zu bezeichnen und die ziemlich schräge Behauptung aufzustellen, Israel würde die Pläne Irans dramatisieren, um von seinen innenpolitischen Problemen abzulenken?

Darabos, Deutsch und Dolmereien

Der Zwiekommentar von Peter Menasse und Erwin Javor