Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

  • Das Beste-Ehefrau-Dilemma Danielle Spera traf Rafi Kishon
    Das Beste-Ehefrau-Dilemma
    Danielle Spera traf Rafi Kishon
Israelisches Street-Food in Wien
Peter Frey über den Konflikt um Israel am Vassar College
Emanuel Rund erinnert sich an den Eichmann-Prozess

Nie wieder?

Die Fratze des Bösen grinst uns unverschämt aufs Neue an. Wir kennen sie von Fotos aus dem Jahr 1938. Im deutschen Ortsteil Clausnitz des Dorfs Rechenberg-Bienenmühle blockieren im Jahr 2016 mehr als hundert Menschen einen Bus, in dem sich Flüchtlinge, darunter auch Kinder, befinden. ...

Medienprojekte erfolgreich gestalten

Die Europäische Janusz Korczak-Akademie hat einen anregenden Lehrgang im Internet geschaffen, der jungen jüdischen Erwachsenen zeigt, wie sie ihre Stimme in der Öffentlichkeit hörbar machen können. Peter Menasse war bei der Vorstellung im Münchner Presseklub.

Bernie Sanders’ kompliziertes Verhältnis zum Judentum

Der Sohn eines armen jüdischen Einwanderers aus Polen hat Verwandte im Holocaust verloren und als junger Mann in einem Kibbuz gelebt. Dennoch erweckt der Überraschungskandidat bei den US-Präsidentschaftswahlen den Eindruck, dass ihm seine jüdische Identität mitunter unangenehm ist.

Schlacht auf dem Campus

An den Universitäten in den USA heizt sich der Konflikt um Israel auf. Pro-israelische Gruppen und streitbare Aktivisten der sogenannten BDSBewegung (Boykott, Diversity, Sanctions), liefern sich heftige Auseinandersetzungen. Peter Frey analysiert die Situation an seiner Heimat- Universität, dem Vassar College, an dem er 1982 ...

Die toxische Kraft eines Familiengeheimnisses

Jennifer Teege, die Enkelin des SS-Hauptsturmführers Amon Göth, entdeckte erst im Alter von 38 Jahren ihre Familiengeschichte und sprach darüber mit NU.

“Shalom Alaikum” – Globalisierung in der Flüchtlingshilfe

Eine New Yorker Gruppe von ganzheitlichen TherapeutInnen kam nach Wien, um in der Flüchtlingsbetreuung auszuhelfen.

Das Beste-Ehefrau-Dilemma

Wer mit Rafi Kishon unterwegs ist, darf sich auf wirklich vergnügliche Stunden freuen. Der älteste Sohn des erfolgreichen israelischen Schriftstellers und Satirikers, Ephraim Kishon, hat den großartigen Humor seines Vaters geerbt. Über seinen Vater, dessen künstlerisches Erbe er verwaltet, spricht er gern und meint, ...

Facebook-Terror, Tourismus und ein Hoffnungsschimmer

Seit etwas mehr als einem Jahr kommt es immer wieder zu Attacken auf das öffentliche Leben in Israel. Politiker reden von einer „Terrorwelle“

“Ich sehe das noch heute vor mir…”

Der Bildjournalist, Berichterstatter, Kameramann und Regisseur Emanuel Rund hat als Fünfzehnjähriger den Eichmann-Prozess im Gericht erlebt. Katrin Diehl erzählte er seine Erinnerungen.

Young Austrians in Großbritannien

Sonja Frank, Enkelin von Young Austria Mitgliedern der ersten Stunde, hat es sich zum Ziel gesetzt, ihren Großeltern und darüber hinaus dieser Organisation ein Denkmal zu setzen.

“Ich erschoss ihn vorschriftsgemäß”

Im Sommer 1945 fand im Großen Schwurgerichtssaal des Landesgerichts für Strafsachen in Wien der Engerau-Prozess, der erste Prozess wegen nationalsozialistischer Gewaltverbrechen statt. Angeklagt waren vier ehemalige SA-Männer.

Gräber, die Geschichten erzählen

Grabsteine auf jüdischen Friedhöfen erzählen von Priestern, Gelehrten, aber auch von vielen anderen, die in der jeweiligen Gemeinde gelebt haben. Die Grabinschriften in Eisenstadt wurden kürzlich digitalisiert und geben jedem Interessierten Einblick in das Leben von Menschen, die einst die jüdische Gemeinde „Asch“ prägten.

Tel Aviv beginnt in der Rotenturmstraße

Israelisches Street-Food boomt in Wien. Über ein Phänomen, das Wien diesen Sommer verändern wird.

The Fat Jewish von und zu Instagram

Jewlio Iglesias, Jewy Vuitton, Jewsan Sarandon – diese und viele weitere Namen trägt der wahrscheinlich ausgefallenste Comedian des Social Media, Josh Ostrovsky. Mit seiner skurrilen, oft vulgären Art, schaffte es der Amerikaner bis ins Times Magazine auf die Liste der dreißig einflussreichsten Menschen im ...

Norman Manea – Ein Hooligan wird Achtzig

Der Duft von angerösteten Zwiebeln in der Nase und der Geschmack von Russian Dressing im Mund – soll das meine Identität sein? Mit dieser Frage befasst sich der in der Bukowina aufgewachsene Norman Manea nicht nur in dem jüdischen Deli-Shop Barney Greengrass in New ...

Der Talmund als Wertanlage

Rituelle jüdische Gegenstände als Kunstinvestition? Ein lukrativer Nischenmarkt für Kenner – und mit manchen Fragezeichen versehen.

Eine Institution: Die Galerie St. Etienne in New York

Ein Besuch der Galerie St. Etienne in New York lohnt sich allemal, nicht nur wegen der phantastischen Ausstellungen, die dort mitunter gezeigt werden, sondern vor allem auch wegen des gewaltigen Stücks österreichischer Geschichte, das mit ihr (noch immer) verbunden ist.

Mut zum Risiko

Der deutsch-russisch-jüdische Klaviervirtuose der jüngeren Generation, Igor Levit, ist einer der besten Pianisten der Gegenwart.

Wer hat hier ein Problem?

Anja Salomonowitz schreibt und inszeniert ein Theaterstück zum Thema Beschneidung – mit Kindern als Darstellern.

“Broad City”: Ilana und Abbi im jüdischen New Yorker Wunderland

Hollywood ist tot – aber Fernsehserien sind lebendiger denn je.

Kurzweiliges Lesevergnügen: Die Lebensgeschichte von Leo Schidrowitz

Leo Schidrowitz verfasste Bücher und Essays kultur- und kunstkritischen Inhalts und etablierte sich als einer der engagiertesten Verleger der ersten österreichischen Republik.

Nur Tarockieren kann kurzweiliger sein

Wolfgang Mayr und Robert Sedlaczek haben ein Buch über das Tarockieren geschrieben, das auch Lesern empfohlen werden kann, die dem Kartentisch abhold sind. Wer aber selbst Karten spielt, wird vieles erkennen, was ihm schon begegnet ist, und vieles erfahren, was er seinen Kartengegnern demnächst ...

Dispute zuliebe des Himmels

Das Auskämpfen unterschiedlicher Positionen gehört zu den elementarsten Traditionen des Judentums. Sei es in religiösen oder politischen Fragen – unter Juden lässt sich vortrefflich streiten. Wie heißt es doch so schön: Zwei Juden – drei Meinungen.

Vor 15 Jahren im NU

NU erschien im Jahr 2001 nicht wie üblich im März, sondern schon im Februar. Als ob die Ordnungsnummer etwas mit der Heftdicke zu tun hätte, bestand NU Nummer 4 auch nur aus vier Seiten. Dünner geht Zeitung nicht.

Wo wird Alexander Van der Bellen zum Rauchen hingehen?

Rainer Nowak und Peter Menasse haben sich im „Miznon“ in der Schulerstraße zum Dajgezzen getroffen.