Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

  • “Morgenthau klingt doch schöner als Morgan” Der Drehbuchautor und Produzent Peter Morgan im Gespräch mit Danielle Spera.
    “Morgenthau klingt doch schöner als Morgan”
    Der Drehbuchautor und Produzent Peter Morgan im Gespräch mit Danielle Spera.
Eine Betrachtung des Wiener Kreises um Moritz Schlick.
Ein Nachruf auf Frederic Morton
Ein Porträt der Schriftstellerin Esther Dischereit.

Farewell Hansi

Eines der „Mädln“ ist gestorben. Sehr alte und viele junge Menschen kamen zum Begräbnis. Alle haben sie Johanna „Hansi“ Tausig bewundert und geliebt. Wenn ich hier über sie berichte, würde ich mir wünschen, dass alle Politikerinnen und Politiker das lesen, die heute über Flüchtlinge ...

IT-Boss Steve

Im Jahr 1939, als Vera Stephanie Buchthal fünf Jahre alt war, wurde sie mit ihrer Schwester nach England geschickt. Dort ging sie später in einer Abendschule ihrer Vorliebe für Mathematik nach und gründete in den 1960er Jahren ein IT-Unternehmen. Sie änderte ihren Namen in ...

Vom Triumph ins Schlamassel

Das letzte bisschen Zeit, das ihm per Gesetz zur Regierungsbildung zustand, hatte der designierte Premier Netanjahu ausgereizt, als am späten Abend des 14. Mai 2015 endlich zwanzig Minister vereidigt wurden. Mit Ach und Krach bestätigte die Knesset die 34. Regierung des Staates Israel. Dabei ...

“Morgenthau klingt doch schöner als Morgan”

Das Sisi-Museum in der Hofburg übt selbst auf Peter Morgan eine gewisse Faszination aus. Dabei könnte man meinen, dass der prominente Drehbuchautor und Produzent (u.a. The Queen, Rush, Last King of Scotland) mit diesem Thema ganz locker umgeht. Ist er doch beruflich wie privat ...

Ein überraschend konventionelles Land

Ein Reisebericht aus dem Iran.

Where have all the women gone?

Frauen werden zunehmend von gesellschaftlichen und politischen Anlässen ausgeschlossen und aus Fotos in Publikationen wegretuschiert.

Hitlerbild in der Küche

Mit Kurt Karlitzky feiert dieses Jahr eine der schillerndsten und zugleich unscheinbarsten Persönlichkeiten der jüdischen Gemeinde Wiens ihren 90. Geburtstag. Karlitzky konnte schon in seiner Jugend ganz ordentlich zupacken. Im Nachkriegs- Wien wurde er hinter den Kulissen politisch aktiv. Er ist vielen als tat- ...

“Irgendwann wird keiner von uns mehr da sein”

Otto Deutsch kam als Zehnjähriger mit einem Kindertransport nach England und blieb dort. Für NU erinnert er sich an seine im Holocaust verlorene Familie und an das Wien der späten dreißiger Jahre.

Als Einstein auf dem Kahlenberg spazieren ging

Eine Gruppe von Intellektuellen, Frauen und Männer, traf sich von 1924 bis 1936 regelmäßig unter der Leitung von Moritz Schlick in Wien und bildete den Wiener Kreis.

Die Normalität des Guten

Über die Rettung der bulgarischen Juden während des Zweiten Weltkrieges.

Eine Haarfee für kranke Kinder

Seit knapp zwei Jahren existiert der Verein „Haarfee“. Der Gründer des Vereins, der Israeli Yochai Mevorach, schenkt Kindern und Jugendlichen, die infolge einer schweren Erkrankung ihre Haare verloren haben, Echthaarperücken.

Lašo drom, Schalom! Eine Liebesgeschichte

Gadže. So nennen Roma Menschen, die nicht ihrer Volksgruppe angehören. Juden sind von diesem Begriff ausgenommen. Die enge Verbundenheit veranlasste die Roma dazu, für das jüdische Volk ein neues Wort zu erfinden – Bibolde.

“Ziehen Sie nicht Ihre besten Sachen an!”

Fett, Dampf und Humor sind essenziell für ein jüdisches Deli. Wie die neue Deli-Generation damit umgeht und was Wasabi in Mazzesknödeln zu suchen hat, weiß David Sax. Er hat die bewegte Geschichte der Jewish Delicatessen aufgezeichnet. NU hat den Autor getroffen.

“Im Schach sitzt die Intelligenz”

Es gibt Zwerge und es gibt Weltmeister. Dann gibt es aber auch noch geniale Schriftsteller: Ein solcher, Elias Canetti mit Namen, denkt sich 1931 einen Zwerg aus, der Schachweltmeister werden will; und gibt dem Zwerg einen Namen – Siegfried Fischer, genannt „Fischerle“ –, der ...

Durch die Welt nach Hause

Frederic Morton war ein fantastischer Schriftsteller, aber auch ein Lehrmeister im Altwerden und dabei Jungbleiben. Erinnerungen an einen wunderbaren Freund.

Die Schriftsetzerin des kollektiven Gedächtnisses

Die Schriftstellerin Esther Dischereit im Porträt.

Sophiemania!

Geboren als Sonia Kalisch in der Ukraine, wurde Sophie Tucker ein Superstar in Amerika. Sie eroberte den Broadway und Hollywood und ging als „Red Hot Mama“ in die Musikgeschichte ein .

Wie jüdisch war der Hagenbund?

Bettina Ehrlich-Bauer, Josef Floch, Fritz Schwarz- Waldegg: drei der etwa fünfzehn jüdischen Mitglieder des Hagenbundes, die in der Zeit von 1933 bis 1938 gemeinsam mit rund 45 anderen durchgehend dieser Künstlervereinigung angehörten. Drei Mitglieder mit unterschiedlicher sozialer Herkunft und unterschiedlichem Schicksal.

Was bleibt, ist die Sehnsucht

25 Jahre hat er davon geträumt, nun erfüllte sich Barrie Kosky, der sich selbst als „jüdischer Atheist“ bezeichnet, einen Traum und inszenierte an der von ihm geleiteten Komischen Oper Berlin Schönbergs „Moses und Aron“ als Stück über Sehnsuchtsorte.

(Alb-)Traumreise in zwölf Stationen

Wenn in den Erzählungen von Anatol Vitouch, in einer Parallelexistenz NU-Schachkolumnist, alles im grünen Bereich ist, dann heißt das ganz und gar nicht, dass kein Grund zur Beunruhigung besteht – im Gegenteil.

Hat sich Österreichs Umgang mit seinen Juden geändert?

Vor kurzem lief der Film Frau in Gold in Österreich an: die berührende Geschichte des Kampfes der Maria Altmann um die Herausgabe des ihrer Familie gestohlenen Klimt-Porträts ihrer Tante Adele Bloch-Bauer. Wir sahen den Film vor einigen Monaten in den USA. Am Ende erhoben ...

Politische Farbenlehre

Rainer Nowak und Peter Menasse haben sich zum Dajgezzen im Café Engländer getroffen. Das Gespräch führt in die große, weite Welt. Von England und Griechenland über Wien und das Burgenland bis nach Süditalien und Kuba geht die verbale Reise. Die Farbe Violett kommt bei ...

NU-Der Star des Abends

„Hast du schon das neue NU gelesen?“, fragt ein Wiener Jude seinen Freund beim Freitagabend-Spaziergang zur Synagoge. „Nu, was denkst du? Wo sonst würde ich erfahren, was sich auf der Welt tut?“