Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

Guten Tag, mein Name ist Oscar Bronner

Der Gründer des Nachrichtenmagazins „profil“, des Wirtschaftsmagazins „trend“ und Herausgeber des „Standard“ hat österreichische Mediengeschichte geschrieben. Hier erzählt er, warum er, obwohl in Israel geboren, kein Wort Hebräisch spricht und wie das ist, wenn ein Priester einem Sabre einsagen muss.

Wen Wählen?

NU hat allen antretenden Parteien neun Fragen zur Wahl gestellt. Das BZÖ hat nicht geantwortet, was uns nicht weiter stört. Lesen Sie, was die anderen über Antisemitismus, jüdische Zuwanderung und Israel zu sagen haben.

Der emontionale Schlussstrich?

Vor zehn Jahren nahm die Österreichische Historikerkommission ihre Arbeit auf, vor fünf Jahren legte sie ihren Schlussbericht vor. Damit wurde auch ein Kapitel Zeitgeschichte geschrieben. Über das sonderbare Desinteresse am Thema Vergangenheitsbewältigung.

Verstaubt bis zur Peinlichkeit

In der Auschwitz-Gedenkstätte präsentiert sich Österreich immer noch als erstes Opfer Hitlers. Eine zeitgemäße Darstellung der österreichischen Mittäterschaft am Nationalsozialismus fehlt. Eine Neuaufstellung scheitert an den Kosten – und am politischen Willen.

Ein Leuchtturm auf der mentalen Landkarte

In Hohenems steht ein jüdisches Museum, das mehr macht, als das Schicksal der einst blühenden jüdischen Gemeinde in Vorarlberg zu dokumentiert. Es erweckt Geschichte zum Leben – und schreibt sie fort.

Besuch bei einer alten Dame

In ihrer erfrischenden Offenheit scheint die 85-jährige Schriftstellerin Judith Kerr immer noch jenes neunjährige Mädchen zu sein, als das sie sich in ihrem Klassiker „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ beschreibt.

Der große Wurf mit Peter Seisenbacher

Judo ist ein Paradebeispiel für das Comeback des jüdischen Sportvereins Hakoah im Wiener Prater. NU hat sich eine Sportstunde angeschaut.

Schalom Gaijin

Warum brauchen sich Juden in Tokio auf der Straße keine Sorgen vor antisemitischen Bemerkungen machen? Ein Porträt einer ausgesprochen ungewöhnlichen jüdischen Gemeinde.

Erinnerungen an eine versunkene Welt

Ein neues Buch lässt jene österreichischen Juden wieder lebendig werden, die vor Hitler nach New York geflüchtet waren und sich im „Österreicherviertel“ im Norden Manhattans niederließen. Sie alle hatten den Neuanfang in der Neuen Welt geschafft – doch keinen ließ die alte Heimat los.

Zwischen allen Stühlen

Der Journalist Karl Pfeifer ist achtzig Jahre alt geworden. Nun wurde sein Leben verfilmt.

Nicht daheim und doch nicht an der frischen Luft

So viele Talente auf so kleinem Ort: Eine Erinnerung an die jüdische Kultur im Wiener Kaffeehaus zwischen Fin de Siècle und 1938. von Katja Sindemann

Was wird von George W. Bush bleiben?

Es wird Eigenschaften wie Entschlossenheit und Standhaftigkeit bedürfen, um unser glückliches Leben in liberalen Demokratien zu bewahren.

Der Kellernazi ist nicht zu verhindern

In den 50er Jahren sorgte in Israel die jiddische Variante der Farkas und- Waldbrunn-Doppelconférencen für Aufsehen. Schuhmacher, der blöde Gescheite, erklärte Dzigan, dem gescheiten Blöden, die Weltpolitik.

Es reicht vielleicht ja doch nicht ganz

Der Zwiekommentar von Peter Menasse und Erwin Javor