Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

Munich

Die einen heben ihn in den Himmel, die anderen verteufeln ihn. Steven Spielberg ist zwar gewohnt, dass seine Filme für Gesprächsstoff sorgen, doch selten hat einer seiner Streifen schon vorab solche Debatten verursacht. “Munich”, der mit dem Olympia-Attentat 1972 beginnt, sich aber vor allem ...

München 1972

Chronologie einer Geiselnahme mit tödlichem Ausgang.

Wir leben in einer barbarischen Welt

Das Interview mit dem israelischen Terrorexperten Yoram Schweitzer über die Anschläge von London, die Motivation, Selbstmordattentäter zu werden, und das Thema Terrorbekämpfung führte Axel Reiserer.

Eine verpasste Chance

Zur Halbzeit des Gedankenjahrs, Ende Juni 2005, befragten wir Charles E. Ritterband, Österreich-Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung, zu seinen Eindrücken. Der intime Kenner unseres Landes fand manches peinlich, einiges eher lächerlich und gewisse Aspekte konventionell. Stoff für tiefere Gedanken konnte er nur in geringem ...

Anspruch und Wirklichkeit

Im Gedenkjahr 2005 bemüht sich das offizielle Österreich, sein Verhältnis zu Juden in der Öffentlichkeit als geläutert und positiv darzustellen. Davon zeugen die Feierlichkeiten anlässlich des 60-Jahre-Jubiläums der Befreiung des KZ Mauthausen ebenso wie das geäußerte Bemühen, die Entschädigungszahlungen an Opfer der NS-„Arisierungen“ so ...

Wien – Stadt der Wissenschaft

Die Wiener Wissenschaftstage vom 29.September bis 7.Oktober 2005 stehen ganz im Zeichen von Wien als traditionellem und der Zukunft verpflichteten Kristallisationspunkt von Menschen und Regionen. Bundespräsident Heinz Fischer wird diese Festtage der Wissenschaft am 29.September eröffnen.

Es gibt keine adelige Religion

Karl Schwarzenberg, früherer Berater von Tschechiens Präsident Vaclav Havel, erklärt, warum er viele Gemeinsamkeiten zwischen Adel und Judentum sieht, warum sich deren Schicksal aber dennoch nicht vergleichen lässt – und warum er sich selbst immer zur jüdischen Welt hingezogen fühlte.

Ein ganz gewöhnlicher Jude sein

Ihnen wird teils mit Feindseligkeit, dann wieder mit übertriebener Freundlichkeit begegnet, und doch wollen sie selbst oft nur eines sein: Bürger wie alle anderen auch. Der Schweizer Autor Charles Lewinsky zeichnet in “Ein ganz gewöhnlicher Jude” einen beklemmend zutreffenden Befund der Befindlichkeit eines Juden ...

Mit Schirm, Charme und Käppi

Die verstorbene Batya Gur schrieb den ersten israelischen Krimi – einen Bestseller. Doch es gibt noch viele andere jüdische Autoren. Immer mehr jüdische Krimis kommen auf den Buchmarkt.

Yiddishpiel Theater Tel Aviv zu Gast in Wien

Die vom Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung veranstaltete Jüdische Theaterwoche geht heuer bereits in ihr elftes Jahr. Zu Gast ist vom 27. September bis 2. Oktober erneut das Yiddishpiel Theater Tel Aviv, Spielort das Theater Akzent.

Dajgezzen und Chochmezzen*

Der Zwiekommentar von Peter Menasse und Erwin Javor

It takes a village

Die Kultusgemeinde bzw. Präsident Ariel Muzicant hat sich in den letzten Monaten ein wenig von einer “Kampf-Gruppe” wegbewegt. Von einer Gruppe also, die sich bisher überwiegend und fast als Selbstzweck in einen Kampf gegen tatsächliche und vermeintliche äußere und innere Feinde verstrickt hatte.

Alltagsgeschichten

Anwar Sadat und Menachem Begin schlossen vor 26 Jahren ein Friedensabkommen, das Israel und Ägypten innerhalb eines bilateralen Vertragswerkes zu Konzessionen verpflichtete. Im Gegensatz dazu stellt der nun erfolgte Gaza-Rückzug eine einseitige Vorleistung Israels dar.

Die Realität hat die Pessimisten enttäuscht

Der Gaza-Abzug war gerechtfertigt, sagt der ehemalige Oberrabbiner Israels, Israel Meir Lau, und lässt mit dieser Aussage aufhorchen. Das oberste Gebot sei, Leben zu retten, lautet seine Begründung. Der nunmehrige Oberrabbiner von Tel Aviv gilt als die moralische Autorität Israels. Jetzt wird sein Name ...