Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

  • “Ich rebelliere” Marina Weisband im Gespräch mit Eva Konzett
    “Ich rebelliere”
    Marina Weisband im Gespräch mit Eva Konzett
Eine uneingeschränkte Huldigung für Oliver Rathkolb
Ein Gespräch mit Anat Hoffman, Leiterin des „Israel Religious Action Center“
Christian Kern, Generaldirektor der ÖBB, spricht unter anderem über die Aufarbeitung der NS-Zeit und den Transport von Flüchtlingen

Der Sturm verweht die Wörter

Knapp vor Redaktionsschluss erreichen uns die Meldungen über die bestialischen Attentate von Paris. Wieder, wie nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo, wie nach den vielen anderen grauenhaften Morden an unschuldigen Menschen überall in der Welt, leiden wir mit und fühlen uns hilflos.

Der Professor mit den freundlichen Augen

Eine uneingeschränkte Huldigung für Oliver Rathkolb

Die Kette der Erinnerung aufrechterhalten

Christian Kern, Generaldirektor der ÖBB, verbindet humanistisches Engagement mit einem pragmatischen Ansatz. Von NS-Aufarbeitung bis zum Transport von Flüchtlingen – er schafft mit großem Einsatz gute Lösungen.

Frau. Jüdin. Ungarin. Philosophin

Im Oktober 2015 hielt die große ungarisch-jüdische Philosophin Ágnes Heller einen Vortrag bei der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung. Obwohl dort bis spätabends im Einsatz, gab die 86-Jährige schon früh am nächsten Tag NU ein Interview zum Zustand des heutigen Europa, zu Fragen der Integration, der ...

“Ich rebelliere”

Marina Weisband – als Mädchen aus der Piratenpartei ist sie bekannt geworden, im Ukraine- Konflikt hat sie sich zu Wort gemeldet, alles, was mit Internet zu tun hat, ist ihr Metier. Und ihre Religion? Das ist Rebellion, sagt die in Kiew geborene Jüdin.

Der falsche hält den wahren Islam nicht aus

Efgani Dönmez ist ein mutiger Kritiker einer Dogmatik, die sich den Islam aneignet und ihn gleichzeitig missbraucht. Die Grünen haben ihn vor kurzem als Abgeordneten zum Bundesrat abgewählt. Peter Menasse hat dem ebenso unbequemen wie unbeugsamen Querdenker Fragen zum Flüchtlingsthema und zum möglichen Import ...

Flucht einst und jetzt

Mein Onkel Fritz Kalmar wurde 1911 in Wien geboren. Nach der Matura 1930 im „Wasa-Gymnasium“ entschloss er sich, Rechtswissenschaften zu studieren und promovierte 1935. Nach 13 Monaten der vorgeschriebenen Gerichtspraxis als Schriftführer bekam er eine Anstellung als Rechtsanwaltsanwärter.

“You never walk alone”

Israel wird in Österreich seit kurzem erstmals von einer Frau vertreten, Talya Lador-Fresher folgt als Botschafterin auf Zwi Heifetz, der nach Moskau übersiedelte. Danielle Spera und Peter Menasse haben mit der Diplomatin über ihre Ziele als Vertreterin des jüdischen Staates in Wien gesprochen.

Europa spottbillig, Israel unbezahlbar

Naor Narkis machte als „Pudding-Revoluzzer“ in der deutschen Presse Schlagzeilen. In Israel setzt er sich für eine Senkung der Lebenshaltungskosten ein.

“Was hat Eislaufen mit Religion zu tun?”

Harry Bibring wurde 1925 in Wien geboren, wo sein Vater ein Kleidergeschäft führte. Er überlebte den Holocaust, weil er 1939 mit einem Transport jüdischer Kinder nach England kam. Er liebte das Eislaufen und ist Zeitzeuge der Geschichte des Wiener Eislauf-Vereins.

A sibirisches Schtetl?

In der Sowjetunion der 1920er Jahre wurde die Situation der ansässigen Juden zunehmend ungemütlicher. Versuche, die Juden an der Krim und in der Ukraine anzusiedeln, scheiterten am Protest der lokalen Bevölkerung. Da sich die Juden wegen vielfältiger Fähigkeiten als äußerst rentabel erwiesen, wollte Stalin ...

Ein vergessenes Wiener Konzertcafé

Der „Palmhof“ der Brüder Pollak war ein beliebtes Tanzcafé, in dem bekannte Musiker spielten und dessen Konzerte im Radio übertragen wurden. Nach 1945 geriet es in Vergessenheit.

Liberal, aber nicht beliebig

Die Or-Chadasch-Gemeinde feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Aller Anfang war schwer, trotzdem hat man sich in Wien behauptet – was alles andere als selbstverständlich war.

Der Traum von einer anderen Mauer

Anlässlich der 25-Jahr- Feier der liberalen jüdischen Gemeinde Or Chadasch besuchte Anat Hoffman Wien. NU hat sie getroffen.

Bitte kein Tohuwabohu!

Um kein Tohuwabohu (1) bezüglich der Verwendung von jiddischen oder hebräischen Wörtern bzw. Ausdrücken aus dem Rotwelsch in der deutschen (eigentlich österreichischen) Sprache aufkommen zu lassen, ist in dieser Rubrik die Form von Mini-Texten gewählt.

Der Flüchtling, der den Weltmeister schlug

Bei der Schacholympiade 1958 in München verloren die Russen im Verlauf des gesamten Turniers nur eine einzige Partie. Ausgerechnet der regierende Weltmeister Michail Botwinnik verlor gegen einen österreichischen Amateur, der ein ungarischer Flüchtling war.

“Oj Rebbe, Rebbe…” Von Mordechaj Gebirtig bis Britney Spears

Auf den Spuren der aktuellen Wiener Klezmer-Szene.

Lašo drom, Schalom! Eine Melodie

Juden und Roma leben seit Jahrhunderten Seite an Seite in Europa. Obwohl Roma für Menschen, die nicht zu ihrer Volksgruppe gehören, den häufig ausgrenzenden Begriff Gadže verwenden, wurden Juden von diesem Begriff stets ausgenommen. Die Musik der Bibolde – wie Juden von Roma genannt ...

Kunst kommt von Können

Pianist und Dirigent Sir András Schiff engagiert sich politisch und setzt die Musik wie ein Naturschauspiel ein.

Der Mensch denkt und Gott lenkt

In ihrem Roman Der Duft des Regens auf dem Balkan, erschienen im Hollitzer- Verlag, erzählt Gordana Kuic die Geschichte ihrer sephardisch-jüdischen Familie aus Sarajevo.

Unschöne Tendenzen in unserer Gemeinde

Es herrscht eine beträchtliche Zwietracht in unserer jüdischen Gemeinde. Erschreckend ist dabei sowohl deren Ausmaß als auch die dabei eingesetzte bösartige Energie. Hier einige exemplarische Beispiele für die Ausgrenzung, ja Hetze gegen Menschen in unserer Gemeinde:

Vor 15 Jahren im NU

Warum wir wurden und wie wir waren

Dajgezzen und Chochmezzen: Über Affen, Schweine und Ratten

Rainer Nowak und Peter Menasse dajgezzen im Club Gutruf über berühmte Gäste des Promi-Treffs der 1970er Jahre und über die Bedeutung chinesischer Sternzeichen.