Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

Tel Aviv am Donaukanal

Imagewerbung auf Israelisch: Die „weiße Stadt“ exportiert diesen Sommer ihr berühmtes Strandgefühl nach Wien.

Wenn die Welt doch nicht verrückt wird

Wie erging es dem Journalisten Christian Ortner, als er Anfang Jänner einen eindeutig pro-israelischen Kommentar in der Tageszeitung „Die Presse“ veröffentlichte? Lesen Sie den Kommentar auf Seite 15 nach. Für NU fasst er seine Erfahrungen hier zusammen.

Immer Ärger mit den Juden

Warum lassen sich die Israelis nicht einfach ohne Gegenwehr ermorden? Früher ging das doch auch! (Ursprünglich erschienen in „Die Presse“ am 9. Jänner 2009)

Zwischen Purim und Puma

Es ist faszinierend: Soeben haben die Kids noch über Purim geblödelt, über Haman und König Achaschwerosch, da wirft Lisa – die Leiterin der „Hillel Group“ – sehr geschickt einige Fragen in die Diskussion: Wie das wohl für die Juden war in einem Land zu ...

Der Schuhtherapeut

Wer sind die kleinen Geschäftsleute, die das jüdische Handwerk in Wien weiterleben lassen? NU startet eine neue Serie, in der diese Menschen porträtiert werden. Erster Teil: Der Schuster David Malajev in der Josefstadt.

„Ich war eher der Vorsichtige“

Er überlebte die NS-Zeit in Budapest, gab das Klavierstudium seinem Vater zuliebe auf und studierte stattdessen Chemie. Nebenbei wurde er zum wichtigsten Kulturmanager Österreichs: Hans Landesmann, Jahrgang 1932, im Interview über sein Leben zwischen Fleischgroßhandel und zeitgenössischer Musik.

Jude, nicht normal

Oliver Polak hat eine Marktnische in der deutschsprachigen Comedy entdeckt: Er scherzt und provoziert zielgenau im sensibel-komischen Feld aus Judentum, Antisemitismus und Philosemitismus. Darf man das? Ja, er schon, sagt er, er sei Jude.

Eine Jazzerin aus Tel Aviv erobert New York

Anat Cohen ist eine junge Jazz-Musikerin aus Israel, deren Stil amerikanische Kritiker ins Schwärmen bringt. Auch NU findet, dass man sich ihren Namen merken soll.

Ein schönes Gefäß mit wenig Inhalt

Daniel Libeskind schuf für das jüdische Museum Kopenhagen einen wunderbaren Ausstellungsraum. Wer es ganz verstehen will, sollte eine Führung nehmen.

Wenn die Ostküste wieder einmal schuld ist

Lehmann Brothers, Alan Greenspan, Bernard Madoff: Rund um die Wirtschaftskrise gibt es viele jüdische Akteure. Besteht die Gefahr eines wieder erstarkenden Antisemitismus?

Elektrische Träume

Ein israelischer Dotcom-Millionär will dem Elektroauto zum Durchbruch verhelfen. Autofahren soll wie Handytelefonieren werden. NU recherchierte die Hintergründe.

„Mir geht es um das Heute“

Alexia Weiss erzählt, wie sie auf die Idee kam, einen Roman zu schreiben, und warum das Zusammenleben von Juden und Nichtjuden für sie nach wie vor nichts „Normales“ hat.

Einfach nur Freitag oder Schabbes?

Die jüdische Autorin Alexia Weiss schildert in ihrem Debütroman „Haschems Lasso“ die Gratwanderung jüdischer Frauen in Wien zwischen streng orthodoxer und moderner Lebensweise.

Das Erbe des ersten Nachkriegsjudaisten

Posthum hat der Böhlau-Verlag 2008 das letzte Werk Kurt Schuberts, des Begründers des Instituts für Judaistik an der Universität Wien, veröffentlicht.

Pionierarbeit einer Turkologin

Corry Guttstadt erzählt die Geschichte türkischer Juden und räumt mit dem Mythos auf, die „judenfreundliche Politik“ der Türkei habe dort lebende Juden vor dem Holocaust gerettet.

Vereinsmeierei auf Islamisch

„Zwischen Gottesstaat und Demokratie“ führt durch die bunte Vereinslandschaft der österreichischen Muslime.

„Kabbala ist einfach nicht mein Bier“

Rabbiner Walter Rothschild schreibt Geschichten „Auf das Leben!“. Der Titel seines Buches ist durchaus wörtlich zu verstehen.

Sieben Tage sollt ihr ungesäuertes Brot essen

„Who let the Jews out“ heißt dieser Cartoon, den es auf YouTube zu sehen gibt. Und was hält der Beifahrer in der Hand? Erraten: Mazzes!

Avigdor Lieberman Außenminister? Vollkommen logisch!

Bei Erscheinen dieser Ausgabe von NU wird Avigdor Lieberman aller Wahrscheinlichkeit nach bereits Außenminister von Israel sein. Groß ist schon jetzt das Entsetzen darüber. Wie ist das möglich? Schert sich Israel nicht mehr um sein Image? Wie soll es da zu einem Frieden kommen?

Nicht nur Liechtenstein ist ein großes Land

Simpl-Stars unter sich. Sagt Fritz Heller zum Karl Farkas: „Liechtenstein ist so ein riesiges Land, a Wahnsinn.“ „Wie kommst du drauf?!“ „Ich habe eine Landkarte gesehen, da war NUR Liechtenstein drauf!“

Alle Menschen werden Lehrer

Der Zwiekommentar von Peter Menasse und Erwin Javor

Der blaue Jude

„Als ich Spitzenkandidat im Bezirk Floridsdorf wurde, haben mich viele jüdische Freunde gefragt, ob sie mir eine Vorzugsstimme geben können.“

Ein Botschafter auf Spurensuche

Seit etwas mehr als einem Jahr ist er das Gesicht Österreichs in Israel. Der 44-jährige Michael Rendi. Mit NU spricht er über seine Begegnungen mit Überlebenden der Shoah, darüber wie man die jungen Israelis für Österreich interessieren kann und über seine Spurensuche.