Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

Die stillen Helden

Das Museum “Blindes Vertrauen” in Berlin erzählt die Geschichte Otto Weidts und Inge Deutschkrons. Die Basis dafür wurde von Studenten gelegt.

Rabbiner Niasov

NU: Wie wurden Sie denn Rabbiner? Rabbiner Niasov: Meine Frau hat mich jeden Tag bearbeitet Rabbiner zu werden und der Baal Shem Tow (Rabbiner Israel ben Eliezer 1698-1760, Gründer des Chassidismus) sagt, dass alles, was ein Mensch hört, eine bestimmte Wirkung hat und wahrscheinlich ...

Die sefardischen Rabbiner

Teil zwei der dreiteiligen NU-Serie über Rabbiner in Wien: Diesmal besuchte unser Autor die bucharischen, georgischen und kaukasichen Juden und ließ sich deren faszinierende Geschichte erzählen.

Rabbiner Israelov

NU: Wie kamen Sie nach Wien? Rabbiner Israelov: Ich kam 1981 nach Wien. Es wurde ein Rabbiner für die bucharische Gemeinde gesucht. Kurz davor war Rabbiner Bidermann nach Wien gekommen, er organisierte die bucharische Gemeinde und fand mich in Israel.

Rabbiner Hotoveli

NU: Wie wurden Sie Rabbiner? Rabiner Hotoveli: Gute Frage. Ich stamme schon aus einer religiösen Familie. Aber ehrlich gesagt: Ich wollte nicht unbedingt Rabbiner werden, ich unterrichtete sehr gerne.

Ein Haus der Begegnung

Minimalistisch, einfach, unspektakulär, und dennoch sehr beeindruckend. Mit diesen Worten lässt sich das Jüdische Museum München charakterisieren. Es beweist, dass man Geschichte auch mit wenigen Objekten faszinierend darstellen kann.

Stille bewegte Bilder

Kindheit in der Biberstraße im ersten Bezirk, Flucht nach Palästina, Soldat in der Jewish Brigade der englischen Armee, Rückkehr nach Europa, Karriere in der Welt der Fotografie: Vergangenen April starb Harry Weber.

Eine Geschichte ohne Worte

Eine sonore Stimme, die mir anbietet, meine Hochzeit zu fotografieren. Der Beginn einer Freundschaft.

Wir waren viel weniger puritanisch

Er arbeitete unglaublich schnell, schrieb mitten in der Nacht Gedichte und lebte die Dualität des Flüchtlings voll aus. Ein Gespräch mit Catherine Fried-Boswell, der Witwe Erich Frieds, über Leben und Lieben des Dichters.

Nicolas Sarkozy – ein Freund im Elysée?

Frankreichs neuer Präsident bekennt sich zu jüdischen Wurzeln. Unter Frankreichs Juden, einst mehrheitlich links angesiedelt, errang Sarkozy überdurchschnittliche Zustimmung. In der Euphorie gehen erste Warnungen unter.

Zwischen Esther-Grab & Holocaust-Konferenz

Im Iran gibt es eine kleine, funktionierende jüdische Gemeinde. Obwohl Präsident Ahmadinejad mit antisemitischen Tiraden regiert, ist im Land die Stimmung Juden gegenüber freundlich – solange sie irantreu agieren.

Judentum als Ehrensachen

“Solange es Leute gibt, die es kümmert, ob ich ein Jude bin, der vorgibt, keiner zu sein, so lange muss ich Jude bleiben, auch wenn ich mir innerlich nicht jüdischer vorkomme als ein geräucherter Schweineschinken . es ist eine Ehrensache für mich”, sagt Louis ...

Einblicke in jüdische Lebenswelten

Der Band “Jüdisches Wien” der Serie Wienfacetten geht kurzweilig und informativ den vielen Spuren nach, die das Wiener Judentum um die Jahrhundertwende hinterlassen hat – und jenen, die das heutige jüdische Leben in Wien prägen.

Zeitgeschichte en miniature

Ein Buch über das Nordbahnviertel erzählt die stets von Zuwanderung geprägte Geschichte eines beinahe vergessenen Wiener Grätzls. Wo einst etabliertes jüdisches Bürgertum neben armen Ostjuden lebte, dominiert heute die türkische Migrantenkultur.

Metastasen des Antisemitismus

Walter Laqueur unternimmt den Versuch, ein Standardwerk zum Antisemitismus vorzulegen. Auf 200 Seiten geht das nicht ohne Fehler und Generalisierungen. Trotzdem ist das Buch lesenswert.

Zwei Minister auf der Couch

Ein offener, beeindruckender und auch kontroversieller Abend: Umweltminister Josef Pröll (ÖVP) und Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ) diskutierten auf Einladung von NU am 2. Mai im stadtTheater walfischgasse. Eine Nachlese.

Ich habe eine Ghettoallergie

Airan Berg über seine sechs Jahre als künstlerischer Geschäftsführer des Wiener Schauspielhauses und die Frage, ob es so etwas wie “jüdisches Theater” überhaupt gibt.

Die sieben Todsünden

Der Zwiekommentar von Peter Menasse und Erwin Javor

Catering hat Hochsaison

Den meisten Gemeindemitgliedern ist völlig unklar, wofür die Kultusgemeinde eigentlich steht

Rätselhafte Motive

Es ist mir unbegreiflich, was Frau Klingl prädestinieren soll, im Vorstand der israelischen Handelskammer zu sein.

Juden verstecken war auch Widerstand

NU sucht jene stille Helden, die während der Nazizeit Juden das Leben retteten. Als Auftakt besuchte NU-Autor Michael Kerbler Inge Deutschkron in Berlin. Dank ihres ehemaligen Chefs überlebte nicht nur sie, sondern auch viele andere.