Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

Jude sein in Österreich 2012

Wenn wir Juden den Blick weg von der Vergangenheit in Richtung Zukunft wenden, streift er notwendigerweise die Gegenwart. Und bleibt auf unangenehme Weise dort hängen.

Mut zur Lücke

Eva Menasse führte NU an zwei ihrer Lieblingsorte in Wien. Dabei erzählte die Schriftstellerin, warum ihre Heimatstadt sie auch in ihrem dritten Roman nicht ganz loslässt.

Four More Years

Die erste Amtsperiode von US-Präsident Barack Obama war außenpolitisch zu einem beträchtlichen Teil von nahöstlichen Themen geprägt, allen voran dem Atomstreit mit dem Iran und den Umwälzungen in der arabischen Welt. Für Aufsehen sorgte aber auch die außergewöhnlich konfliktreiche Beziehung der Obama-Administration zu Israel. ...

Wahlkampf im Schatten des Krieges

Wie sich alte und neu gegründete Parteien für die kommenden Wahlen positionieren und welchen Einfluss die Offensive gegen die Hamas auf den Wahlkampf hat. Ein Lokalaugenschein aus Israel.

„Munkács ist so etwas wie eine Idee geworden“

Was ist von der berühmten jüdischen Stadt am Latorca geblieben, welche Bedeutung hat sie für Munkácser Juden und deren Nachkommen heute? NU hat sich unter Wiener Munkácsern umgehört.

Die Welt mit eigener Wahrheit verändern

Mit verschiedenen Vorträgen und Schreibworkshops bemüht sich Rebecca Walker darum, dass Menschen durch ihre eigene Wahrheit wichtige Themen ansprechen, etwas bewegen und damit die Welt verändern.

Das Beste aus 50 NU-Ausgaben

Jedes dritte Monat im Jahr, zwölf Jahre lang, Ausgabe für Ausgabe: Kontinuität und Konsequenz bis zur 50. Ausgabe. Diese Zahl bedeutet für uns Erfolg und Ausdauer, Qualität und Enthusiasmus, Ideen sammeln und umsetzen. Mit Liebe zum Wort, zur Wahrheit. Aus der Feder von Journalisten, ...

Venedig: Das erste Ghetto der Geschichte

Eine Tour durch das Ghetto von Venedig, wo einst mehr als 5000 Juden lebten: Zu den Wurzeln des Begriffs „Ghetto“, der Entstehungsgeschichte seiner fünf Synagogen und einer bemerkenswerten Sammlung im Jüdischen Museum.

No Happy End

Vor siebzig Jahren patentiert und heute überall in der digitalen Welt: Helene Maimann über die bahnbrechende Idee von „Lady Bluetooth“ Hedy Lamarr.

Wilhelm Steinitz – „Hier bin ich der Epstein!“

Er war der Erste, der den Titel eines Schachweltmeisters trug – den er acht Jahre lang verteidigte. Der Aufstieg des Wilhelm Steinitz vom Kaffeehausspieler zum Begründer der modernen Schachtheorie.

„Schwer zu sein a Jid“ – besonders auf der Bühne

Das Jüdische Staatstheater in Bukarest bringt als eines der letzten Häuser Europas regelmäßig jiddische Stücke auf die Bühne – in Originalfassung. Für die überwiegend christlichen Schauspieler bedeutet das nicht nur, jiddische Vokabel zu lernen, sondern fordert auch eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit der jüdischen Kultur.

Gelebte und geschmeckte Erinnerungen

Es war die Woche der Helene Maimann. Anfang November stellte sie zwei ganz unterschiedliche Projekte vor, die sie in der ihr eigenen Art nicht nur in herausragender Qualität, sondern noch dazu in rasender Geschwindigkeit produziert hatte: Ein Kochbuch, gefüllt mit Lebensweisheiten, und einen Film ...

Überlebenslauf eines alteingesessenen Einwanderers

Einblicke in humorvolle Erinnerungen und in die Familienchronik Felix Dvoraks unter dem passenden Titel Überlebenslauf bringt eine Biographie des Künstlers und Publikumslieblings, die seinen mühsamen Weg bis hin zum Theater und Fernsehen nachzeichnet.

Oj Mamme!

Bekanntlich gehen die meisten erwachsenen männlichen Juden früher oder später zum Psychiater. In anderen Worten, reden wir von der Mamme (der Mutter). Nachdem die Mammeloschn nach ihr benannt sind, wird es Zeit, ihr endlich einmal eine Kolumne angedeihen zu lassen:

Wer bin ich?

Heute mache ich mir zur Abwechslung einmal Gedanken über die Juden. Vor allem über mich. Wer bin ich eigentlich?

Wohin geht unsere Gemeinde?

Auch wenn viele Menschen in unserer Gemeinde von der Materialschlacht und dem zum Teil tiefen emotionalen Niveau im Vorfeld der vergangenen IKG-Wahlen irritiert waren, eines ist sicher: Diese Wahl hat die Menschen in unserer Gemeinde beschäftigt wie seit Langem nichts mehr, und sie hat ...

Jesus hatte nur zwölf Jünger

Der Zwiekommentar von Peter Menasse und Erwin Javor