Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

„Es wäre dumm, diese Menschen nicht einzuladen“

Wiens Kulturstadtradt Andreas Mailath-Pokorny über Österreichs Umgang mit der Vergangenheit und seine Idee, Nachkommen vetriebener Österreicher die österreichische Staatsbürgerschaft anzubieten.

Buntes jüdisches Stadtleben

Die „alte Gemeinde“ gibt es nicht mehr, stattdessen gibt die IKG nun den „Insider“ und „Wina“, ein neues jüdischen Lifestyle-Magazin, heraus. NU sprach mit Julia Kaldori, der Chefredakteurin von Wina.

„Israel droht mit Selbstverteidigung“

Die Berichterstattung über den Nahostkonflikt ist selten fair und ausgewogen. Wie Israel zum Image kommt, eine „Gefahr für den Weltfrieden“ zu sein.

Ein Weg aus der Versteinerung

Die Sammlung Leopold will in Sachen Kunstrestitution neue Wege gehen. NU sprach mit Diethard Leopold und dem Anwalt Alfred Noll über die Schwierigkeiten, individuelle Lösungen zu finden und die ihrer Meinung nach größten Verhinderer am Weg dorthin: die Republik und die Kultusgemeinde.

Der Besuch des Anklägers

Im Dezember 1961 vor genau 50 Jahren wurde in Jerusalem das Todesurteil über Adolf Eichmann gesprochen. Gabriel Bach war damals stellvertretender Ankläger im Prozess gegen den Organisator des Holocaust. Mit NU teilte der heute 84-Jährige seine Erinnerungen an den Jahrhundertprozess.

Der Besuch des Hitlerjungen Salomon

Salomon Perel konnte dem Tod durch die Nationalsozialisten entkommen, weil er seine jüdische Identität verleugnete. Über sein Leben und die Last von zwei gespaltenen Seelen sprach er in Wien vor Erwachsenen und Schülern.

Ein schmuckes Kästchen

Das wiedereröffnete Jüdische Museum in Wien zeigt sich publikumswirksam und aufgeräumt. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Palais Eskele eigentlich kein geeigneter Museumsbau ist.

Denk ich an Österreich in der Nacht …

In Deutschland töten Nazi-Terroristen unschuldige Menschen. Fein raus, Österreich? Nein, ganz im Gegenteil. Es muss uns angst und bange werden.

„Mir war wichtig, die Geschichte der Täter aufzuzeigen“

In ihrem neuen Roman „Stillbach oder Die Sehnsucht“ schildert Sabine Gruber drei Frauenschicksale im Spannungsfeld zwischen italienischem Faschismus, Südtiroler Nazi-Faschismus und Resistenza, der italienischen Widerstandsbewegung. NU hat die Autorin zum Gespräch getroffen.

Eine Spurensuche, die das Leben auf den Kopf stellte

Nur wenige Wiener kennen den einst prominenten Namen der Familie Ephrussi. 70 Jahre nach ihrer Enteignung und Ausweisung ist ein Nachfahre zurückgekehrt. Nicht, um etwas zurückzufordern – im Gegenteil: Er machte Wien ein großes Geschenk.

Oj! A Goj!

Man sagt mir ungerechterweise nach, dass ich immer nur drei Themen im Kopf hätte: Juden, jüdische Angelegenheiten und Israel. Ich darf in der mir eigenen Bescheidenheit darauf verweisen, dass ich mich mit dieser These auch schon selbstkritisch auseinandergesetzt habe, wie eine meiner vergangenen Kolumnen ...

Wie korrekt ist politically correct?

Ich bin ein österreichischer jüdischer Mitbürger mit ungarisch-galizischem Migrationshintergrund. Ich habe Meinungen über den Islam und den Islamismus, die ich aber natürlich sehr vorsichtig unterscheide, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass ich denken könnte, das eine hätte mit dem anderen irgendetwas zu tun.

Hat Israel eine andere Wahl?

Der jüngste Bericht der Internationalen Atomenergiebehöre (IAEA) spricht überraschend klare Worte. Der Iran ist dem Besitz einer Atombombe näher als bisher angenommen und könnte bereits im Sommer 2012 genügend spaltbares Material besitzen, um innerhalb kürzester Zeit eine Atombombe produzieren zu können.

Vier Espressi und einmal Feinstaub, bitte!

Der Zwiekommentar von Peter Menasse und Erwin Javor

Kreisky lebt

Die Palästinenser-freundliche Außenpolitik Österreichs ist um ein Kapitel reicher: Mit der lautstarken Stimme für die erfolgte Aufnahme Palästinas in die Unesco hat sich Österreich klar positioniert. Und einen Weg eingeschlagen, der nicht mehr leicht zu verlassen ist.

Ein Dialog ganz nach österreichischem Geschmack

Die Kritik am neu gegründeten Dialogzentrum für Weltreligionen mehrt sich. Im Außenministerium will man dennoch am saudi-arabischen Prestigeprojekt festhalten – nicht nur aus religiösen Gründen.