Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

Die Kabbalisten von Wien

Kabbala begeistert Hollywood-Stars. Aber auch in Wien gibt es Anhänger der jüdischen Geheimlehre. Echte und selbsternannte. NU besuchte zwei verschworene Kabbala-Gemeinschaften, die gar nichts miteinander zu tun haben wollen.

Ewigen Genuss verspüren

Interview mit dem Leiter der „Baum des Lebens“-Kabbala-Gruppe in Wien.

Begegnungen mit ganz normalen jüdischen Genies

Der bekannte Schriftsteller und Zeitungskolumnist hat Legenden wie Billy Wilder, Friedrich Torberg, Karl Farkas, Bruno Kreisky, Hans Weigel und Marcel Prawy getroffen und erinnert sich an sie exklusiv für NU.

Hayas Markt

Der Naschmarkt, ein Einheitsbrei von identisch wirkenden Ständen mit immer gleichem Angebot? Von wegen. Es gibt auch den jüdischen Naschmarkt. Gastronomin Haya Molcho führte NU zu den besten Plätzen abseits der Touristenpfade.

King David

Ein 20-Jähriger hat sich massiv am Volkertmarkt eingekauft. Und macht ihn wieder Stand für Stand jüdischer. Beziehungsweise bucharisch.

Von fremden Ländern, enttäuschten Erwartungen und offenen Mistkübeln

Über die Schrecken der Nazizeit haben ältere jüdische Frauen wie Hansi Tausig immer wieder berichten müssen. In der neuen NU-Gesprächsreihe „Erzählen Sie mir“ erzählen sie einer um beinahe siebzig Jahre Jüngeren von der Zeit nach 1945.

Von NU zu Nudnik

Letztes Mal haben wir oh, oj und nu gelernt. Sind Sie bereit für eine Silbe mehr? Weil heute lernen wir, lassen Sie mich nachdenken … hmmm … Sie sind ja jetzt schon fortgeschritten. Fangen wir zunächst einmal mit dem wichtigen Wort Nudnik an.

Gefüllt, gekocht, gesulzt und gegessen

Wann immer über jüdische Küche geredet wird, ist er nicht zu vermeiden, der Gefilte Fisch. Er ist der Star unter den Vorspeisen. Die Laibchen kamen bei uns zu Haus zusammen mit den gesulzten Fisch-Koteletts daher, die man aber heute nur mehr selten zu essen ...

Ich sehne mich nach Dir, Jude!

Der polnische Aktionskünstlers Rafal Betlejewski nimmt mit ungewöhnlichen Methoden den Kampf gegen den Straßen-Antisemitismus in seiner Heimat auf.

Der Geschichtenerzähler aus Bockov

Geschichten über das abenteuerliche Überleben von Juden während der Shoah gibt es viele. Ein neues Buch schildert das Leben im Schtetl so vollendet, dass man sich an diesen Ort und in diese Zeit hineinversetzt fühlt.

Norwegische Kollaboration

Entlang der tragischen Lebensgeschichte der fünfzehnjährigen Kathe Lasnik rekonstruiert Espen Søbye die Nazi-Herrschaft in Norwegen. Ein lesenswertes Buch.

„Ossi, schnell, Papier!“

70 Jahre nach seiner Flucht nach Großbritannien wurde Erich Reich in den Adelsstand erhoben. NU erzählte er sein Leben.

Maschu, nicht meschugge

Das Baby ist maschu. Das ist schon am Flughafen in Tel Aviv klar. Überall, wo es vorbei getragen wird, heißt es nur „maschu maschu“, was für ein tolles Baby. „Meschugge“ ist hingegen in Wien von Freunden zu hören. Ein Monat quer durch Israel, und ...

Alte Römer und der Papst

Rom ist die Hauptstadt des Katholizismus, aber Juden leben schon länger hier. Das Jüdische Museum in Rom richtet sich stark an Jugendliche.

Zwischen den Stühlen

Gehen Sie in Wien gerne in die Oper, den Musikverein oder ins stadtTheater? Dann geht es Ihnen wie mir. Flanieren Sie in Tel Aviv gerne auf der Rothschild oder am Namal, dem alten Hafen, und diskutieren leidenschaftlich mit jemandem, den sie gerade kennengelernt haben? ...

Alle in der Falle

Beim Zwischenfall der Aufbringung der „Marmara“ vor der Küste Gazas verdichtete sich innerhalb kürzester Zeit auf eindrucksvolle Weise die gesamte Problematik des Nahost-Konfliktes. Mit einer gewissen Faszination konnte man beobachten, wie schnell es allen handelnden Parteien gelang, einander rasch schachmatt zu setzen.

Politiker aller Welt, auf zur Klagemauer

Der Zwiekommentar von Peter Menasse und Erwin Javor

A grojsser Fisch in a klejnem Wasser

Was verschlägt einen Kabbala-Rabbiner nach Wien? Chaim Malowicki hat es NU erzählt. Von Martin Engelberg (Bericht) und Peter Rigaud (Fotos) Rabbiner Chaim Malowicki stammt sowohl väterlicher- als auch mütterlicherseits aus den angesehensten chassidisch-rabbinischen Familien. Er gehört sozusagen zu den Windsors, der Hocharistokratie des orthodoxen ...