Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

Was übrig blieb

Systematischer Raub war ein Kennzeichen des NS-Systems – auch Kunstwerke blieben davon nicht verschont. Während Millionen von Menschen ermordet wurden, haben viele Kunstgegenstände allerdings die Zeit überdauert. Eine Datenbank gibt nun Einblick in die große Palette entzogener Kunst, die bisher nicht restituiert wurde und ...

Der Westen ist da naiv

Die austro-amerikanische Psychoanalytiker Otto F. Kernberg über die Psychologie des Selbstmordattentäters, die Ursachen für die Aggression im Nahen Osten und sein kompliziertes Verhältnis zum Judentum.

Stammzellenforschung aus der Sicht des Judentums

Während Österreich unter Berufung auf Christentum und Moral Stammzellenforschung sehr restriktiv handhabt, sind israelische Wissenschaftler dank jüdischer Medizinethik weit voraus. Ein Institut in Haifa liefert Stammzellenlinien in alle Welt.

Krieg ist kein Stegreif-Spiel

Josef Geva, als General ein langjähriger Insider und Kenner der israelischen Armee, hat viele der Kriege Israels miterlebt. Der jüngste Krieg im Libanon habe die Armee zu unvorbereitet getroffen, meint Geva und spricht von einem schlechten Zeitpunkt. Weshalb die Israelis die UNO nicht lieben ...

Ein Dresdner Lokal nicht nur zum Essen

Bei Max schmecken Goldene Joich und Gefillte Fisch wie daheim. “La Rue” ist das einzige jüdische Restaurant in Dresden – und das verrückteste noch dazu.

Meine Reisen nach Sefarad führen mich zu mir

Sie geht durch ihre Wohnung im Wiener Servitenviertel, ihr leichtfüßiger Sopran schwingt wie früher durch die Räume. Es ist fast zwanzig Jahre her, seit ich zuletzt hier war, Gesangstunden nehmen. Die Escribano hat sich kaum verändert. Und die Wohnung auch nicht. Gemütliches Kreativchaos, überall ...

Das Leben ist doch so schön

Alice Herz-Sommer hat das KZ Theresienstadt überlebt und dennoch ihren Glauben an das Gute nie verloren. Sie liebt die Menschen – und die Musik. Ein Gespräch über die Kraft des Glaubens an das Gute.

Lintschis Heimkehr – Karoline Schrotta

Sie sprach original Favoritner Dialekt, vermischt mit einigen englischen Wörtern, und wollte nie mehr im Leben zurück nach Wien, wo sie als einfache Textilverkäuferin den Nazis entkommen war. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Begegnung.

Das jüdische Museum in Paris

Viel edles Holz und viel Glas: Im “Musée dart et dhistoire du Judaisme de Paris”, dem jüdischen Museum in Paris, erzählt das offizielle Frankreich lieber eine Geschichte aus ferner Vergangenheit.

Zum zweiten Mal geboren

Mit “Dossier K.” legt der ungarische Nobelpreisträger Imre Kertész seine Autobiografie vor. Sie ist eine Selbstbefragung im Dienste der Wahrhaftigkeit. Eine Analyse und ein Gespräch mit dem Nobelpreisträger.

Der Rebbe und der NS-Major

So unglaublich es klingen mag: Dass aus der Chabad-Bewegung eine der einflussreichsten chassidischen Gruppen der Welt wurde, ist einem Major der deutschen Wehrmacht zu verdanken. Der US-Historiker Bryan Mark Rigg hat das in einem neuen Buch dokumentiert.

Die Jahrhundertjournalistin – Alice Schwarz-Gardos

In der Tel Aviver Ha Negev-Straße wird von der neunzigjährigen Alice Schwarz-Gardos Israels letzte deutschsprachige Tageszeitung produziert. Auch wenn die Abonnenten immer weniger werden, arbeitet die Chefredakteurin täglich an ihrem Lebenswerk.

Schräg, poppig – und “very Jewish”

Das Cover des aktuellen Heftes könnte nicht tabubrechender sein: Als Illustration zum Schwerpunkt Essen haben die Macher des jüdischen Magazins “HeeB” justament das Foto eines Schweinchens gewählt. US-Popkultur meets Judentum.

Lagerfeuerromantik in Israel

Bereits zum zweiten Mal fand heuer im Sommer das Camp Bnot Chayil statt. 150 Mädchen aus 14 Ländern verbrachten, unterstützt von der Chananiel Kandow Foundation, drei Wochen in Israel.

Das Schweigen bricht auf

Jede Generation hat einen anderen Zugang zur Nazi-Vergangenheit. Vom Schweigen der Täter über das Toben der Kinder bis hin zur Analyse der Enkel. Letztere kann in zwei jüngst produzierten Filmen angeschaut werden.

Wir für Österreich

Der Zwiekommentar von Peter Menasse und Erwin Javor

Nicht alle Juden sind gescheit, aber …

Die Begegnung mit Professor Otto F. Kernberg hat mich in vielfacher Hinsicht beeindruckt: Allen voran beruflich als Psychoanalytiker – aber das soll hier nicht das Thema sein. Inspiriert hat mich Kernberg zu einem Aphorismus und zwar: „Nicht alle Juden sind gescheit, aber auffallend viele ...

Im Kampf der Kulturen

Man kann trefflich darüber streiten, ob der so genannte „Kampf der Kulturen“ einen Vorläufer eines bevorstehenden weltumspannenden militärischen Konflikts oder bereits den Beginn des Dritten Weltkriegs darstellt.

Von Klimt bis Schiele

Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) Wien hat sich in den vergangenen Jahren intensiv im Bereich Erbensuche in Fällen von zu restituierenden Kunstwerken engagiert. Die Rückgabe zahlreicher Sammlungen geht auf die Recherchen der 1999 u.a. für diese Aufgabe gegründeten Anlaufstelle zurück. Gerüchte, wonach sich die IKG ...