Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

  • Eine Mischung aus Heimat und Fremdheit NU war unterwegs mit Profil-Chefredakteur Christian Rainer
    Eine Mischung aus Heimat und Fremdheit
    NU war unterwegs mit Profil-Chefredakteur Christian Rainer
Peter Frey über den Wahlsieg Donald Trumps und mögliche Auswirkungen
NU spricht mit Virgil Widrich über seinen Film
NU erinnert an den im Sommer verstorbenen Jenö Eisenberger

Die Vertreibung von König Salomon

Vor kurzem forderte mich ein deutscher Bekannter auf, eine Petition an die Unesco, die Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturorganisation der Vereinten Nationen zu unterschreiben. Im Oktober 2016 hatte deren Exekutivrat eine von mehreren arabischen Ländern eingebrachte Resolution beschlossen, in welcher der Jerusalemer Tempelberg als „Al-Aksa ...

Trump, die amerikanischen Juden und Israel

Das schockierende Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen wird viele Aspekte der US-Innen- und Außenpolitik verändern. Was genau sich ändern wird und in welchem Ausmaß, werden wir vermutlich noch länger nicht wissen.

“Darauf muss ich erst zugehen”

Nach der Anfechtung der Bezirkswahlen in Wien- Leopoldstadt durch die FPÖ wurden die Grünen bei der Wahlwiederholung überraschend stärkste Partei. Sie stellen nun die Bezirksvorsteherin im zweiten Bezirk. Mit Uschi Lichtenegger sprach Danielle Spera.

Schnee aus der Wüste

Die Gletscherbahnen Pitztal schwören auf eine Schneekanone aus Israel. Sie kann selbst bei Plusgraden Schnee erzeugen.

Eine Mischung aus Heimat und Fremdheit

Die Bäckerei Ohel Mosche in der Lilienbrunngasse ist rund um die hohen Feiertage ein pulsierender Treffpunkt für viele Wiener Jüdinnen und Juden. Wie in den anderen koscheren Geschäften auch, deckt man sich hier mit Challot (dem traditionellen Brot) oder Mehlspeisen für die festlichen Mahlzeiten ...

Franz Jossele im heiligen Land

Von den Spuren der Habsburger in Jerusalem.

Der “Thomas Alva Edison” aus Wien

So manche schier unglaubliche Lebensgeschichte des 20. Jahrhunderts bleibt ungeschrieben. Die Geschichte des gebürtigen Österreichers Heinz Joseph Gerber war lange Zeit eine solche. Erst nachdem sein Sohn David J. Gerber ein Buch über das außergewöhnliche Leben seines Vaters herausbrachte, wurde die Geschichte des „Thomas ...

Ehrung für einen frühen Wegbereiter der Exilforschung

Egon Schwarz, einem US-amerikanischen, aus Wien stammenden Literaturwissenschaftler und frühen Wegbereiter der Exilforschung, wurde im Oktober 2016 im Literaturhaus Wien die Ehrenmitgliedschaft der Gesellschaft für Exilforschung verliehen.

Die Herren am Spielfeldrand

Ein Forschungsprojekt hat sich auf die Suche nach den Spuren jüdischer Sportfunktionäre im Wien der Zwischenkriegszeit gemacht. Dabei konnten etwa 550 Personen identifiziert werden. Ziel ist es, das soziale Feld des Sports als Ort von Identitätspolitik zu beleuchten.

Die Oberrabbiner-Story – Ari beruft Arie

Die Entwicklungen rund um die Abberufung von Paul Chaim Eisenberg als Oberrabbiner und die Neubestellung zweier neuer Rabbiner beschäftigen viele Menschen innerhalb und sogar außerhalb der jüdischen Gemeinde. René Wachtel versucht eine auf Dokumenten, Erlebnisberichten und Hintergrundgesprächen basierende Darstellung dieser Entscheidungen.

Streng auf die Unabhängigkeit bedacht

The Australian Jewish News besteht seit 121 Jahren. Generaldirektor Rod Kenning war zu Besuch in Wien und erzählte über die Erfolge der Zeitung und das australische Judentum.

Ein Nachmittag mit Rita Rosenthal

Rita Rosenthal ist vermutlich die älteste Bewohnerin von Washington Heights, des ehemaligen Emigrantenviertels deutscher und österreichischer Juden in New York. Am 4. Dezember 2016 wurde sie 106 Jahre alt.

Das Stetl ist tot, lang lebe das Stetl?

Das jüdische Leben im Geburtsort Elie Wiesels, in dem einst fast die Hälfte der Bevölkerung jüdisch war, ist längst Geschichte. Über den Umgang mit dem jüdischen Erbe in Sighet, der Stadt, die einen Nobelpreisträger, zwei Rabbinerdynastien und den Offizier, der Eichmann verhaftete, hervorbrachte.

Das Gegenteil von einem Start-up

Es gehört zu den letzten seiner Art. Das „Ferman“ in der Wiener Kramergasse ist eine Institution, „quasi das Gegenteil von einem Start-up“, wie die Chefin Susi Zloczower humorvoll anmerkt.

Im Gefängnis der Familie

Virgil Widrich legt mit „Die Nacht der 1000 Stunden“ einen gleichermaßen spannenden wie zum Nachdenken anregenden Film vor. Peter Menasse hat mit ihm über einige der 1000 im Film enthaltenen Gedanken gesprochen.

Das Entstehen eines Lichtzeichens

Die Künstlerin Brigitte Kowanz und die Klasse für transmediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst entwickeln Lichtinstallationen an Standorten, wo sich einst Synagogen und jüdische Gebetsstuben befanden. NU hat sie begleitet.

Jüdische Kulturwege im Burgenland

Am 4. September 2016 wurden die „Jüdischen Kulturwege im Burgenland“ vorgestellt. Sie führen durch zwölf burgenländische Gemeinden und binden Österreich nun auch in das Netz der „European Routes of Jewish Heritage“ ein.

Überblick über die zwölf jüdischen Gemeinden des Burgenlandes

Die jüdische Gemeinde in Eisenstadt wurde noch in den 1920er und 1930er Jahren als „Unikum in Europa“ beschrieben, denn sie war eine eigenständige Gemeinde mit Bürgermeister und Amtmann, in der auch die Traditionen hochgehalten wurden.

Diesen Kuss der deutschen Sprache

Tomer Gardi zu Gast in Mattersburg.

Tel Aviv in Graphic Novels

Asaf Hanukas Der Realist ist ein Comicstrip der ganz anderen Art. Keine Superhelden, keine phantastischen Abenteuer stehen im Mittelpunkt, sondern das alltägliche Leben in Tel Aviv – in perfekt illustrierten Bildern und intensiven Kurzgeschichten.

“In Wirklichkeit lernt man alles im Leben”

NU möchte an einen lieben Freund erinnern: Jenö Eisenberger, der uns im Sommer dieses Jahres verlassen hat.

Der magischer Zauber der “vertriebenen Musik”

„Vertriebene Musik“ – Musik jüdischer Komponisten, die von den Nationalsozialisten verfolgt, ermordet oder in die Emigration gedrängt wurden, hat insbesondere unter Musikern in den letzten Jahren einige Beachtung erfahren.

Hamburgs neues Musik-Flagschiff

Würde man 789 Millionen Ein-Euro- Münzen aufeinanderstapeln, ergäbe das eine Säule, die fast so hoch wäre wie die Distanz von Wien nach Moskau. 789 Millionen Euro hat der Bau der Elbphilharmonie in Hamburg verschlungen, mehr als das Dreifache der ursprünglich veranschlagten Summe. Nun werden ...

Der Prophet aus der Vergangenheit

Leonard Cohen ist tot und wir trauern. Der Mann mit der Stimme so tief wie souverän ist von nun an nur noch auf Tonträgern zu hören. Mitsamt seiner Stimme und seinen Liedern war er eine der Säulen unserer Ausstellung „Stars of David. Der Sound ...

Zwischen Liebe, Bangen und Hoffnung

Briefe aus einer versinkenden Welt ist ein Buch, das das Leben geschrieben hat – ein Leben zwischen Liebe, Bangen und Hoffnung. Es besteht aus Briefen, sehr persönlichen Briefen, die auf berührende Weise Einblicke in Trennung, Emigration und den langen Weg nach Übersee geben.

Rätselhafte Geschichte von Fußball und Nazismus

Viele Behauptungen und falsche Angaben haben in Ländern wie Argentinien aus Matthias Sindelar einen Juden und ein Opfer des Nationalsozialismus gemacht. Der in Buenos Aires lebende Sportjournalist Camilo Francka recherchierte in Wien und legt nun die erste Biografie des österreichischen Fußballers auf Spanisch vor. ...

Ist das gut für die Juden?

Wir können nicht anders. Unsere Vorfahren haben jahrhundertelang in ständiger Bedrohung gelebt. Ängstlich haben sie jede noch so kleine Veränderung beobachtet, um rechtzeitig vor einer drohenden Gefahr gewarnt zu sein. Änderte sich etwas, lautete die Frage: „Ist das gut für die Juden?“

Geschnäuzt und gekampelt

Gestern hat uns mein Sohn zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Die Wahl meines Kindes fiel auf den Gourmet- Tempel „Shila“ in Tel Aviv. So kam es, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben in einem Lokal speiste, das einen „Valet-Service“ hat.

Vor 15 Jahren im NU

Warum wir wurden und wie wir waren

Nach der Wahl ist vor der Wahl

Rainer Nowak und Peter Menasse treffen sich zum Dajgezzen beim Fernsehsender OKTO. „Dajgezzen“ erscheint an jedem Dienstag und Donnerstag des Jahres 2016. Wer es versäumt, kann in der Oktothek (www.okto.tv) nachsehen und -hören.