Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

Zeugnis Tirols jüdischer Geschichte

Wo Tiroler Juden schon vor über 500 Jahren ihre Toten bestattet haben, zeugt seit Juli eine neue Gedenkstätte erstmals von der jahrhundertealten israelitischen Tradition im „heiligen Land“.

Shimons Fenster trotzen allen Stürmen

Seine Familie hat die Unbilden der Geschichte hart zu spüren bekommen. Shimon Genin, der jüdische Bautischler von Wien, dichtet Fenster und Türen. So schützt er die Wohnungen seiner Kunden vor dem Regen und sein eigenes Leben vor den Stürmen des Schicksals.

Hoppauf, Herr Jud!

Die Hakoah feiert ihren 100. Geburtstag. NU hat Geschichte und Gschichtln des jüdischen Sportvereins zusammengetragen.

Bücher, Bagels, bitte mehr!

In der Seitenstettengasse hat ein original jüdisches „Books & Bagels“- Geschäft eröffnet. Wie in New York und Zürich! Eine kleine Sensation für Wien. Noch mehr für das Viertel.

Ob man „Jude“ ist, entscheiden immer die anderen

Carl Djerassi, Erfinder der Antibabypille und Autor, lebt seit diesem März wieder in Wien. NU besuchte ihn in seiner Dachgeschoßwohnung im dritten Bezirk und sprach mit ihm über seine Sammelleidenschaft, seine Kindheit und die Frage, wie er seine jüdische Identität definiert.

Ein Buch für den „intelligenten Laien“

Der Ökonom Kurt Rothschild und der Journalist Hans Bürger haben ein Buch über das Ende des Neoliberalismus geschrieben. NU traf die Autoren zu einem Gespräch über Arbeitstempo, Altersunterschied und ADSL.

„Juden kann man nicht unter einen Hut bringen. Außer man vergast sie.“

Sie ist eine unermüdliche Kämpferin gegen das Vergessen der Verbrechen der Nazis: Ein Gespräch mit Anita Lasker-Wallfisch, der Cellistin des Mädchenorchesters von Auschwitz.

Süß und saftig soll es werden, das neue Jahr

Rosch ha-Schana, das jüdische Neujahrsfest, steht am Anfang der „Hohen Feiertage“. Zehn Tage der Buße, aber auch der Fröhlichkeit, an deren Ende der Höchste Feiertag, Jom Kippur, an dem strenges Fasten ohne Essen und Trinken vorgeschrieben ist, steht.

Schwarz far di Ojgn – Schwarz vor den Augen

Stellen Sie sich jemanden vor, der sich plagt und plagt und trotzdem wirtschaftlich erfolglos bleibt, einen, der scheinbar ständig irgendetwas falsch macht, sich selbst im Weg steht und seinen Erfolg verhindert.

Wo noch immer Ladino gesprochen wird

Inmitten der Altstadt von Sarajevo, wo nach der Aufnahme der aus Spanien vertriebenen Sepharden das neuzeitliche jüdische Viertel lag, befindet sich heute das jüdische Museum von Sarajevo.

Das ist nicht haltbar

Der EU-Sonderbeauftragte für Bosnien, Valentin Inzko, erzählt vom jüdischen Leben in Sarajevo und erklärt, warum die Juden neben Bosniern, Serben und Kroaten bald als vierte Nation anerkannt werden sollten.

Warten bis Israel den Job erledigt

Das iranische Atomprogramm sorgt in Israel und in den jüdischen Gemeinden in aller Welt für Beunruhigung und Sorge. Simone Dinah Hartmann, Mitbegründerin von „Stop the Bomb“, hat sich dem Einsatz gegen eine iranische Atombombe verschrieben.

Israels Wirtschaft erfindet sich neu

Orangenexport? Das war gestern. Heute versucht Israel, zum Ursprungsland von „Clean Technology“ zu werden. Das Zentrum dieser neuen Industrie liegt in Tel Aviv.

Chaser*-Grippe

Moslems und Juden sind oft nicht die besten Freunde. Aber jetzt besteht eine Chance auf Eintracht wie selten zuvor, weil jetzt haben sie einen gemeinsamen Feind: das Schwein. Es gilt die Schweinegrippe zu bekämpfen.

Gedanken zum Film „Inglourious Basterds“

Die jüdischen Gemeinden Europas und der USA, insbesondere aber deren offizielle Führung, haben sich in den vergangenen Jahrzehnten fast ausschließlich der Beschäftigung mit zwei Themen verschrieben: der Unterstützung Israels und dem Mahnen und Hochhalten der Erinnerung an die Shoah.

Hacklerregelung für Schüler und Heuriger in der Kapuzinergruft

Der Zwiekommentar von Peter Menasse und Erwin Javor

Jews are news

Der israelische Botschafter Dan Ashbel verlässt Österreich nach mehr als vier Jahren. Im Abschiedsinterview mit NU spricht er über die Veränderungen in Österreich, die Angriffe gegen sein Land, über das Israel-Bild, das er vermitteln will, und über ein Leben ohne Bewachung.