Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

Ich bin kein Politiker

Im November legt die von der Regierung eingesetzte Historikerkommission ihren Endbericht vor. Verwaltungsgerichtspräsident Clemens Jabloner, Vorsitzender der Kommission, sprach mit NU über seine Arbeit und seinen eigenen jüdischen Hintergrund.

20.000 Seiten Historikerbericht: Ein erster Überblick

„Vorbildlich hat sich die Republik .sterreich nicht verhalten. Gut hat sie sich auch nicht verhalten.” – Die Zwischenbilanz des Vorsitzenden der österreichischen Historikerkommission, Clemens Jabloner, fällt deutlich aus.

Reise nach England

1938 kommt Hans Menasse als Achtjähriger per Kindertransport nach Südengland. 64 Jahre später wagt er erstmals die Reise zurück. NU-Redakteurin Eva Menasse begleitete ihren Vater auf seiner Reise in die Vergangenheit.

Strenge Regeln in Wiens Mikwen

Drei Gruppen sind es, die heute für gewöhnlich eine Mikwe aufsuchen, um sich in diesem Bad zu reinigen: Frauen am Vorabend der Hochzeit und verheiratete Frauen nach der Geburt eines Kindes sowie der monatlichen Blutung, sehr gläubige Männer am Freitag vor dem Schabbat oder ...

Weil ich Jude war

Die jüdische Identität Sigmund Freuds wurde von der Forschung lange vernachlässigt. Doch seine Familiengeschichte, sein Umfeld und die ersten antijüdischen Ausschreitungen in Wien um die Jahrhundertwende beeinflussten auch das Werk Freuds.

Volksanwaltschaft – Kein Platz für Juden

Ewald Stadler, der von den Freiheitlichen nominierte Volksanwalt, stellt den demokratischen Grundkonsens der Republik Österreich in Frage. 1945 sei das Land nur angeblich von der Tyrannei befreit worden, behauptet einer, der angetreten ist, die demokratischen Spielregeln des Landes zu überwachen. Die österreichischen Juden – ...

Alltagsgeschichten

Eine meiner Lieblingsgeschichten in der „Tante Jolesch” von Friedrich Torberg handelt von Fritz Krasa, einem Prager Kauz, der wegen seiner roten Haare „der rote Krasa” genannt wurde. Er war weder besonders schön noch besonders gescheit, und es konnte auch kein Anzeichen eines besonderen Charmes ...

Ich bin ein Nicht-Kandidat

Ich werde bei der kommenden November stattfindenden Wahl des Kultusvorstandes nicht kandidieren. Zurückblickend denke ich einiges in der Kultusgemeinde bewegt zu haben.

Licht am Ende des Tunnels?

Immer lauter werden die Stimmen jener Palästinenser, die den bewaffneten Kampf gegen Israel deutlich kritisieren. Eine Chance, die man nutzen sollte.

Zwölf Jahre nichts erreicht – das reicht

Die IKG-Wahl steht bevor. Doch trotz Kritik an der bestehenden Führung ist kaum jemand bereit, selbst zu kandidieren. In den Reihen der Opposition hat sich Resignation breit gemacht.

Die wilden Gefechte sind vorbei

IKG-Präsident Ariel Muzicant spricht mit NU über die kommende Wahl, über Frust im Kultusrat und über eine mögliche Statuten- und Wahlrechtsreform.