Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

Duell im Wahlkampf-Grauen

Zwei Polit-Profis stritten im Wiener Wahlkampf mit Verve um die Frage, ob SPÖ oder ÖVP die bessere Partei für jüdische Wähler sei. Ein Konflikt mit Unterhaltungswert und interessantem inhaltlichen Kern.

Bis der Bub in Pension gehen kann

Im dritten Teil seiner „Erinnerungen an ganz normale jüdische Genies“ schreibt der bekannte Schriftsteller und Zeitungskolumnist über Begegnungen mit Teddy Kollek, Michael Stern, Fritz Eckhardt, Ernst Haeusserman, Manfred Mautner Markhof – und noch einmal mit Billy Wilder, Karl Farkas und Bruno Kreisky.

Quelle des Lebens oder lästige Pflicht?

Über kaum ein Thema des Judentums wird heute so viel gesprochen wie über den Besuch der Mikwe, des rituellen Tauchbades. Wieso das so ist, erklärt die Pädagogin und Religionsausbildnerin Michal Grünberger.

Es gibt wenige gute Menschen

In Teil drei der Reihe „Erzählen Sie mir“ erzählt Susanne Guttmann von Glauben, Tradition und dem Unterschied zwischen Männern und Frauen.

Man muss kein Jude sein, um diese Musik zu lieben

Chorsingen ist keine jüdische Tradition. Denn es gibt keine jüdischen Chorlieder, nur jüdische Lieder. Der „Wiener Jüdische Chor“ ist dennoch zur Gesangsheimat vieler Juden und Nicht-Juden geworden.

Rebbe, was weißt du?

Bis jetzt waren Sie im Jiddisch-Kurs für Anfänger. Jetzt sind Sie, glaube ich, langsam reif dafür, über das bloße Vokabelheft hinauszuwachsen und aufzusteigen in die Oberstufe Jiddisch für Fortgeschrittene. Für die Meisterklasse müssen Sie sich dann schon noch etwas mehr anstrengen, aber die kommt ...

Den Missverstandenen verstehen

Der Schriftsteller Robert Schindel spricht über die Doppelgesichtigkeit der Figur Benjamin Murmelstein und die Schwierigkeiten, diesen zur Hauptfigur eines Theaterstückes zu machen.

Ein Nachruf auf den jüdischen Humor

Jüdische Witze zu erzählen ist ein Ritual. Mit jeder Wiederholung legen wir einen Kiesel auf den Grabstein einer untergegangenen Kultur.

Eine Gegend, in der Menschen und Bücher lebten …

Die 1918 geborene Schriftstellerin und Physiotherapeutin Hedwig Brenner hat in ihrem neuen Buch Erinnerungen an ihre Heimatstadt Czernowitz gesammelt.

Und ich lernte zu kämpfen!

Die abenteuerliche Lebensgeschichte eines jüdischen Arbeiterkindes aus Sievering zu den Ojibwe in Minnesota: ein Besuch bei Robert Treuer und seiner Familie.

Jüdische Bürger, auf nach Deutschland!

Im Jüdischen Museum Frankfurt wird die Geschichte der Juden ganz klassisch, manchmal fast ein wenig bieder dokumentiert. Spannend ist die aktuelle Wechselausstellung „Ausgerechnet Deutschland!“ über die Zuwanderung russischer Juden.

Ich war nie aus Spaß in Österreich oder Deutschland

Chemie-Nobelpreisträgerin Ada Yonath erzählt über ihre Erfahrungen mit dem Nobelpreis-Komitee, ihre polnischen Wurzeln, ihre Schwierigkeiten in Deutschland und Österreich sowie ihren Kampf gegen wissenschaftliche Windmühlen.

Neue Moscheen braucht das Land

Unser Präsident, der Ari, hat Ezzes für die Muslime. Ich auch. Meine sind natürlich besser. Aber der Reihe nach. Ich zitiere gleich einmal meinen Präsidenten mit einem, meiner Meinung nach, ungeheuerlichen Satz: „Wenn es Leute gibt, die sich nicht integrieren lassen wollen, dann haben ...

Judeo-Christliches Erbe

In den vergangenen 15 Jahren waren die Erinnerung an die Shoah, der Kampf um die Restitution beziehungsweise Entschädigung von geraubtem Gut und das Warnen vor immer neuem Antisemitismus die überragenden politischen Themen der jüdischen Gemeinde.

Hutpflicht fürs Mostviertel

Der Zwiekommentar von Peter Menasse und Erwin Javor

Er war kein Jäger, er war ein Verfolgter

Der Journalist und Historiker Tom Segev erzählt, warum er sich beim Schreiben seiner Simon-Wiesenthal-Biografie so schwer tat, welche Rolle der Mossad in Wiesenthals Leben spielte und warum er glaubt, dass Wiesenthal sich letztlich mit den Tätern identifizierte.