Jüdisches Magazin für Politik und Kultur

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  • ausgabe:  Christian Rainer | Nr. 66 (04/2016) - Kislev 5777
  • Eine Mischung aus Heimat und Fremdheit

    Die Bäckerei Ohel Mosche in der Lilienbrunngasse ist rund um die hohen Feiertage ein pulsierender Treffpunkt für viele Wiener Jüdinnen und Juden. Wie in den anderen koscheren Geschäften auch, deckt man sich hier mit Challot (dem traditionellen Brot) oder Mehlspeisen für die festlichen Mahlzeiten ein. Profil- Chefredakteur Christian Rainer hat die Einladung zum „Unterwegs-Sein“ mit NU gern angenommen, fühlt er sich doch durch seine beiden jüdischen Töchter hier auch ein bisschen beheimatet.
    VON DANIELLE SPERA (TEXT) UND
    MILAGROS MARTÍNEZ-FLENER (FOTOS)

     

    Die koschere Bäckerei im Herzen der Mazzesinsel besucht er zum ersten Mal, obwohl die profil-Redaktion nur wenige hundert Meter entfernt liegt. Das jüdische Leben ist ihm, wie er sagt, fremd und nah zugleich. Die Nähe hängt nicht ursprünglich mit ihm zusammen, sondern mit seinen beiden Kindern. „Meine Bezüge zum Judentum waren, bevor ich die Mutter meiner Kinder kennenlernte, rein politischer Natur.“ Die gemeinsame Causa mit dem Judentum war die Affäre Waldheim, die ihn auch zum Journalismus brachte.

    Christian Rainer stammt aus Ebensee, „Bitte nicht aus Gmunden“, antwortet er auf meine Frage nach seiner Herkunft, „als Ebenseer ist man sehr auf den Unterschied bedacht.“ In Gmunden sei er nur geboren, weil die Geburtsklinik dort lag. Seine Familie kam aus dem deutschnational durchwachsenen Kärnten ins Salzkammergut, bedingt durch den Vater, einen Chemiker, der bei den Solvay- Werken in Ebensee tätig wurde. „Mit Ebensee habe ich auch eine Mischung aus Heimat und Fremdheit, die Juden vielleicht nachvollziehen können. Ebensee ist zwar verschrien als Nazi- Nest mit seiner Vergangenheit als Nebenlager von Mauthausen und den bösen Zwischenfällen bei Gedenkveranstaltungen, das ist es aber überhaupt nicht. Denn Ebensee ist stark durch seine rote Arbeiterschaft profiliert. Und man setzt sich dort auch in Form von Erinnerungskultur mit der Vergangenheit auseinander.“

    Dass es in Gmunden einmal eine jüdische Gemeinde gab, ist Christian Rainer nicht bekannt. Die Gedenkstätte in Ebensee kennt er jedoch gut. Dort fällt ihm immer wieder auf, dass viele christliche Kreuze angebracht sind, doch recht wenig Erinnerung an den Mord an den Juden. Ihm missfällt auch, dass die Gedenkfeiern in Ebensee immer samstags stattfinden und dass daher auch nie Rabbiner dabei sind.

    Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte

    In seinem Aufwachsen in Ebensee gab es jedenfalls keinerlei Berührungspunkte mit Juden, seine Mutter ist gläubige Katholikin, jedoch – wie Rainer sagt – nicht kirchenaffin. Die Gemeinsamkeit, die das Alte Testament bedeutet, sei ihm früh bewusst gewesen. Als prägend nennt er den Film Ben Hur mit Charlton Heston. „Da geht es stark um das Judentum und die Verfolgung. Daraus habe ich mein erstes Bild bezogen. Das war aber sicher nicht das, was man als Wiener mitbekommen hat.“ Eine andere Prägung kam durch seine Mutter, die eine Sudetendeutsche ist. 1945 wurde sie aus Leitmeritz vertrieben. Immer wieder hat sie von ihren jüdischen Jugendfreundinnen erzählt und wie sie plötzlich verschwunden sind – oder auch, wie sie einigen helfen konnte. „Meine Mutter war sehr naiv und hat nicht begriffen, dass die Okkupation des Sudetenlandes keine Befreiung durch die Deutschen war, sondern Teil dessen, was das Naziregime verbrochen hat.“

    Politik war im Hause Rainer ein Thema: Mit seinem Vater, einem liberalen ÖVPler, gab es bald grundsätzliche Diskussionen. Christian wollte zu den roten Falken: „Meine besten Freunde waren die Kinder der Betriebsräte, mein Vater war aber der Chef der Fabrik und wollte, dass ich zu den Pfadfindern gehe. Da habe ich sehr früh mitbekommen, dass es da zwei Seiten gibt.“

    Wesentlich wichtiger war die Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte. 1961 geboren, wird ihm immer wieder bewusst, dass das nur 16 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs war. „Man sah nur keine Spuren, weil sie verdeckt waren. Auch bei meinen Eltern. Über den 2. Weltkrieg wurde auf eine seltsame Weise neutral gesprochen. Mein Vater war nicht einmal Parteimitglied, er wurde 1941 eingezogen, irgendwann degradiert und war alles andere als ein Nazi, dennoch, die Bewältigung des Gräuels war nicht direkt ein Thema. Mein Vater hat mir halbwegs glaubwürdig gesagt, dass er als Soldat an der Ostfront nichts wusste von den Konzentrationslagern. Wir wissen heute, wenn er sich interessiert hätte, hätte es ihm nicht entgehen können.“ Es war eine eigenartig neutralisierte Geschichte, die ihm in seiner Familie in Ebensee erzählt wurde. Es ging nicht um Heldengeschichten, sondern darum, dass das eigene Überleben im Vordergrund stand. Heute weiß er, dass da eine starke Abwehrhaltung immanent war. So hatte ihm sein Vater stets gesagt: „Man konnte ja nichts tun, was hättest du damals getan?“

    „Ostfront, das heißt auch, die Verbrechen der Wehrmacht“, frage ich ihn, „habt ihr das zu Hause thematisiert?“ – „Wir haben im profil viel darüber berichtet. Mein Vater hat über die Nazi-Offiziere geschimpft, über die deutschen wohlgemerkt, was für Unmenschen sie waren, aber es ging nie um die Verbrechen der Wehrmacht. Ich glaube, dass er es entweder in den hintersten Winkel seines Kopfes verdrängt hatte, oder dass er davon relativ wenig oder gar nichts mitbekommen hat. Das Schlimmste für ihn war, dass er bei der Erschießung eines Deserteurs mitmachen musste. Das hat bedeutet, dass er seinen eigenen Kameraden erschießen musste, das hat ihm bis zu seinem Tod zu schaffen gemacht. Allerdings hat es das in jeder Armee gegeben, dass Deserteure erschossen wurden. Das haben die Briten und Amerikaner auch gemacht, ganz zu schweigen von den Russen. Das hat ihn sehr betroffen gemacht, aber er hat sich sicher nicht mit den Verbrechen der Wehrmacht auseinandergesetzt. Dazu hat er eine eigenartige Distanz gehalten. Sicher ein Schutzmechanismus.“

    Mit dem Hrdlicka-Pferd um die Häuser

    Diese Erlebnisse seines Vaters seien durch seine Verdrängung lange nicht hochgekommen, was später zu einer Konfrontation zwischen Vater und Sohn führte. Christian Rainer wurde eingeladen, auf dem KZ-Friedhof in Ebensee eine Gedenkrede zu halten. Sein Vater hatte sich angemeldet, doch der Sohn warnte ihn. Er werde dort offene Worte sprechen. „Ich erwähnte dann in meiner Rede, dass mein Vater ein einfacher Wehrmachtssoldat war, aber ich heute jüdische Kinder habe. Welches Dilemma stecke nicht nur in mir, sondern in uns allen! Mein Vater sagte nachher: ,Das war die beste Rede, die du je gehalten hast.‘ Das hat mich sehr wütend gemacht. Denn er hatte noch nie eine Rede von mir gehört, also konnte er das gar nicht beurteilen. Er hätte sagen sollen, du hast nicht recht, oder ja, da habe ich jetzt etwas erkannt. Nein, es war dieser sterile, neutrale Satz, dieses sich nicht der Vergangenheit stellen. Ich habe daraufhin etwas sehr Symbolisches getan. Ich hatte von meinem Vater eine Lederhose geerbt. Das war so: Als Bub bekommt man üblicherweise die Lederhose, das Messer und die Uhr vom Vater oft noch zu seinen Lebzeiten. Ich habe die Lederhose zwar nicht verbrannt, aber in einen Altkleidercontainer geworfen. Ich wollte nichts mehr mit ihm zu tun haben. Wir haben dann später wieder miteinander gesprochen und ich war versöhnt mit ihm, allerdings war da kein Herankommen. Immer diese Verteidigungshaltung. Viele Söhne hätten das vielleicht anders empfunden. Es ist immer die Frage, ob die Kinder sich damit konfrontieren oder ob sie ebenfalls wegschauen. Also epigenetisch belastet nicht hinschauen.“

    Auch in der Waldheim-Affäre hätte sein Vater so reagiert. Er hielt Waldheim für einen nicht diskursfähigen Idioten. Zugleich nahm er aber die Verteidigungshaltung ein, man könne nicht abschätzen, was Waldheim wirklich gewusst habe. Jedenfalls habe sein Vater ihn gewählt. Die politische Situation rund um die Wahl Kurt Waldheims war der Wendepunkt in Christian Rainers Leben. „Ich war vorher nicht politisiert. Ich hatte als Student einmal Jes gewählt und einmal VSStÖ, das sagt schon alles.“ Ab diesem Zeitpunkt bewegte er sich rund um den Republikanischen Club Neues Österreich. „Wir zogen mit dem Hrdlicka- Pferd um die Häuser. Wir haben agitiert und kampagnisiert. Ich habe Slogans aus einem Auto mit Lautsprecher gerufen, vielleicht haben wir überzogen, aber das war wichtig.“

    Armin Thurnher lädt ihn ein, im Falter zu schreiben, er wird für ihn zum Mentor. Über die Arbeiterzeitung, die Wochenpresse, die Wirtschaftswoche und den Trend führte sein Weg zum profil, zum „Zentralorgan des Antifaschismus“, wie Rainer sagt. „Das war ein eigenartiger Zufall der Geschichte, denn genau dorthin habe ich gehört.“ Auf meine Frage, wer dort die prägenden Figuren für ihn waren, meint er: „Eigentlich niemand, als ich dorthin kam, war das profil fast in Auflösung, viele waren weg. Prägend waren für mich eher die Eigentümer, vor allem Christian Konrad. Durch ihn habe ich gelernt, was Handschlagqualität ist und dass Manchester-Liberalismus nicht alles ist. Er repräsentiert die gute Seite der Macht.“

    „Lernende, abnehmende Fremdheit“

    Das Eintauchen ins Judentum erfolgt durch das Kennenlernen seiner damaligen Partnerin. Es war für ihn eine neue Welt, aber nicht mehr fremd: „Ich kannte durch den Republikanischen Club schon Doron Rabinovici und andere, die aber das Judentum agnostisch betreiben. Eine einschneidende Erfahrung war, als ich bei ihr zu Hause zu einem Feiertag eingeladen war. Plötzlich hat die ganze Familie lautstark zu diskutieren begonnen, sodass ich dachte, diese Familie zerbricht jetzt. Ich habe dann meine Freundin gefragt, was bei ihnen denn los sei? Sie war erstaunt und sagte, sie hätten doch nur intensiv miteinander geredet. Es war schön zu erleben, dass dort gestritten wurde, ohne dass das einen Bruch oder die Feindschaft bedeuten würde, das war für mich eine völlig neue Erfahrung.“

    Berührungspunkte mit dem religiösen Judentum kam eher erst mit seinen beiden Zwillingsmädchen, mit denen er jetzt manchmal die Feiertage begeht, und durch deren Bat Mizwa. Rainer bezeichnet es als „lernende, abnehmende Fremdheit“. Seine Kinder erleben umgekehrt auch Weihnachten mit seiner Familie in Ebensee.

    Die Besuche in der Synagoge empfindet er als angenehm: „Es ist unterhaltsam, man muss nicht stillsitzen. Man findet dort schnell jemanden, mit dem man eine intellektuelle Auseinandersetzung führen kann. Dann ist da auch immer so viel Humor. Also die Mischung aus Intellektualität und Unterhaltung, das zieht mich an, mehr als der religiöse Bezug, der schwebt zwar mit, aber ich habe den Eindruck, dass im Stadttempel 50 Prozent eher Agnostiker sind. Man spürt ein Gemeinschaftsgefühl und dass man sich gut unterhalten will und kann. Und auch die Gesänge, das kann einen schon mitreißen. Das ist in einer katholischen Kirche alles anders. Auch die Feiern sind ganz anders. Nach einer Bat Mizwa wollen katholische Kinder meistens zum Judentum konvertieren. Weil eine Firmung im Vergleich dazu furchtbar langweilig ist. Was mir so gut gefällt, ist die Mischung aus dem zutiefst weltlichen, humorvollen Leben und dem gleichzeitigen Abtauchen und Versinken in ein Gebet.“ Dieser Wechsel und das Bezugnehmen auf eine lange Geschichte hat es ihm besonders angetan. Phänomenal ist für ihn auch, wie schnell bei jüdischen Feiern ausgelassen getanzt wird und wie schnell man in eine Feierstimmung hineinfallen kann. „Das hat mich doppelt überrascht, weil es ohne Alkohol passiert. Beim Rest der Welt – abgesehen von den Muslimen – geht das nur ab einer gewissen Quantität von Alkohol. Das gemeinsame Tanzen ohne Berührungsängste, das hat eine besondere Qualität.“

    Ob er je an einen Übertritt gedacht hat. „Aber ja, gerade vor ein paar Tagen. Vielleicht weil ich im letzten NU über die Tochter von Donald Trump und ihren Übertritt gelesen habe. Da habe ich mich gefragt, wie konvertiert ein Atheist? Geht das überhaupt? Mit dem Gedanken habe ich gespielt, aber wenn du nicht gläubig bist, steckt sicher viel mehr Spielerei als Ernsthaftigkeit dahinter. Und bei Männern ist das noch viel schwieriger. Aua!“ Seine Töchter würden das jedenfalls humorvoll quittieren: „Na, das schauen wir uns an, ob du das alles auswendig lernen kannst …“

    „In Österreich kann es sehr schnell umschlagen, wie in Ungarn“

    Wie beurteilt er die Situation heute, wenn man sich mit dem Punkt Antisemitismus auseinandersetzt? Er werde mit dem Älterwerden gelassener. Mittlerweile wird der Abstand zum Holocaust größer. „Heute leben kaum mehr Täter und Opfer, die Zeitgeschichte wird auch in Österreich zur Geschichte, was nicht heißt, dass man die Erinnerungskultur aufheben soll. Aber ich erlebe das heute nicht mehr mit der Wut, die ich noch im Jahr 1986 und später hatte.“ Doch manchmal bricht es wieder heraus. „Unlängst bei einem Abendessen im Fabios. Da sprach doch tatsächlich ein Mann in unserer Runde von der ,Ostküste‘, die hinter vielen Dingen stecke, die schieflaufen. Ich habe ihn angebrüllt und bin gegangen. Diesen Reflex habe ich noch. Ein dummer Mensch, aber ich habe Dummheit niemals als Entschuldigung für Antisemitismus gelten lassen.“ Ob der Mann daraus lernen werde, frage ich: Rainer bezweifelt es, aber vielleicht habe er eine Lektion bekommen. „Die Zeit vergeht, bei unseren Kindern ist das alles kein Thema mehr. Ich spüre bis auf Dummheiten keinen Antisemitismus. Allerdings sind wir noch nicht an dem Punkt angelangt, an dem sich die USA befinden, dort schwingt unsere Geschichte nicht mit.“

    Den vielbeschworenen Antisemitismus der Muslime kann er gar nicht nachvollziehen. Er ortet zwar die problematische Beziehung zu Israel, erlebe aber immer eine Differenzierung zwischen Israel und Juden, was sich vielleicht in einer Kriegssituation ändere. „Die Muslime, mit denen ich Kontakt habe, für die ist es kein Thema. Dann gibt es auch das Phänomen, dass ein Priester, Rabbi und ein Imam viel mehr miteinander zu reden haben, als mit einem Agnostiker wie mir, die haben eine Ebene, die mir fehlt. Sie glauben an einen Gott, die Ursprünge sind überschneidend.“ Andererseits dürfe man sich keine Illusionen machen, die sogenannte Integration in jeder Hinsicht würde viele Generationen in Anspruch nehmen. Hier steht viel auf tönernen Füssen, wie auch in der politischen Landschaft generell, meint Rainer. Die Schließung einer Zeitung wie in Ungarn könne auch in Österreich leicht passieren. „Ich warne immer vor einer Orbanisierung Österreichs, die von einem Tag auf den anderen geschehen kann. Da sind dann die Medien die Opfer, die Kulturlandschaft, da kann man schnell Zugriff bekommen, dann der Sicherheitsapparat, die Polizei, das geht schnell, dass die Freiheit eingeschränkt wird und die Funktionalität der Demokratie ausgehebelt wird. Ich bin mir nicht sicher, wie resistent die österreichische Rechtsprechung ist, ob Richter dann nicht anders richten und Staatsanwälte anders anklagen, der Opportunismus ist überall vorhanden. 1933 sind viele schnell umgefallen, wobei ich die Zeit nicht vergleichen möchte.“ Vielleicht gelingt es aber gerade Kern und Kurz gemeinsam, Strache zu entzaubern? „Wenn es jemandem gelingt, dann den beiden. Auch Kurz, das kann ich aus vollem Herzen sagen. Er ist weder ein Schnösel, noch setzt er Schritte aus Karrieregründen. Wenn es ihnen nicht gelingt, dann kann es in Österreich sehr schnell umschlagen, wie in Ungarn.“

    Mir fällt ein passendes Zitat vom kürzlich verstorbenen Shimon Peres ein: „Optimisten und Pessimisten müssen beide sterben, doch Optimisten haben definitiv ein besseres Leben.“ Dazu meint Christian Rainer: „Ich sehe manchmal in all dem Optimismus, den ich lebe, schon den Abgrund. Wir müssen uns mit der Endlichkeit des Lebens auseinandersetzen. Ich werde jetzt 55 und es beschäftigt mich, dass ich manchmal den Abgrund sehe. Da muss man aufpassen, dass man nicht in eine Depression kippt.“ Ich empfehle ihm ein Buch mit jüdischen Witzen. Er meint, dass es auch gut sei, zu seinen Kindern zu gehen. „Wenn ich mit ihnen unterwegs bin, frage ich mich, warum ich mich über dies oder jenes überhaupt aufrege. Und warum ich nicht mehr Zeit mit ihnen verbringe. Es ist das Beste!“

     

    Christian Rainer, geb. 1961 in Gmunden, ist Chefredakteur und Herausgeber des Wochenmagazins profil. Er studierte in Wien Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre, bevor er angesichts der „Waldheim-Affäre“ 1986 zunächst im Falter zu schreiben begann. Seine journalistische Karriere führte ihn von der Arbeiterzeitung über die Wochenpresse zur Wirtschaftswoche, zum Trend und schließlich zum profil.

     

    Milagros Martínez-Flener

    Milagros Martínez-Flener

    wurde in Lima geboren, wo sie Geschichte studierte. 1991 kam sie nach Wien und schloss ihr Doktoratsstudium in Geschichte hier ab. Auch den Lehrgang für Pressefotografie absolvierte sie in Wien.
    Milagros Martínez-Flener

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    Danielle Spera
    Das NU-Gründungsmitglied ist Direktorin des Jüdischen Museums Wien. Davor war sie ORF-Journalistin und Moderatorin. Sie studierte Publizistik- und Politikwissenschaft.
    Danielle Spera

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